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14. August 2012

Manchmal fühlt es sich echt so an, als gäbe es keine Meinungsfreiheit im Internet.

Youtuber oder Blogger müsste man sein.
Umsonst Sachen zugeschickt bekommen, nebenbei mit ein bisschen Geschreibsel Geld verdienen und davon noch mehr Zeug kaufen ...
Das ist das gängige Klischee, was aber natürlich nicht der Wahrheit entspricht, da man nicht "mal eben" ein Video dreht oder "mal eben" in 3 Minuten einen gut recherchierten Blogeintrag verfassen kann. An einigen kritischen Blogeinträgen recherchiere ich mehrere Wochen, rufe Freunde an (zum Thema Bubble Tea skype ich z. B. seit einer Woche mit einem befreundeten Chemiker und einer Ökotrophologiestudentin (=studiert Ernährungswissenschaften)), lese mich übers Internet oder über Unibibliotheken schlau.

Dennoch finde ich es bedenklich, dass Youtuber/Blogger immer wieder spüren müssen, dass jedes ihrer Worte auf die Goldwaage gelegt wird. Und ich rede hier nicht nur von Blogeinträgen und Videos, sondern auch von schnellen Tweets.

Natürlich, man sollte sich 3x überlegen, was man im Internet schreibt und nicht voreilig etwas schreiben, was man missinterpretieren könnte. Aber wenn beispielsweise der normale User XYZ schreibt, dass er Bubble Tea gerne mag und 1x die Woche trinkt, ist das vollkommen okay. Postet eine "öffentliche Person", wie viele User Blogger und Youtuber nennen, ein Bild von einen Bubble Tea, kann man mit einer dreitägigen Diskussion rechnen, ob Bubble Tea verboten gehört oder nicht.

(Zum Thema Bubble Tea und zum Thema Vorbildfunktion von Youtubern und wie ich zu dem Thema wird es demnächst Blogeinträge geben. Bei der Vorbildfunktion gehe ich aber etwas weiter, denn es geht dort hauptsächlich um diese Konsumgeilheit, die vielen in der Beauty- und Fashionwelt vorgeworfen wird.)

Ich denke, es ist aber auch immer Interpretationsfrage, was man rausliest. Ich habe beispielsweise einmal einen Link von PETA getwittert, wo man eine Petition zu einem bestimmten Tierschutzthema digital unterzeichnen konnte und einige haben viele sonstwas reininterpretiert und gegen mich geradezu gehetzt, indem sie mich die nächsten drei Tage angeschrieben haben und meinten, dass ich nichts für menschen, aber für Tiere übrig hätte. Ich verstand überhaupt nicht, warum man solche Schlüsse über mich ziehen kann, nur weil ich einen Link poste, wo man kostenfrei unterschreiben und so vielleicht Tieren helfen kann.
Woher wollen diese Menschen denn wissen, dass ich nicht anderen Menschen helfe, Organisationen spende oder karikativ arbeite.
Solche Vorwürfe sind weit hergeholt und ich verstehe auch nicht, warum Menschen im Internet gleich immer extrem enthemmt und aggressiv reagieren und argumentieren.

Was ich mit diesem Blogpost sagen möchte, ist Folgendes: Nur, weil jemand seine eigene Meinung sagt, sollte man nicht gleich diese Person anpöbeln. Natürlich, es gibt Menschen, die verschiedener Meinung sind, aber nur, weil man im Internet sich nicht von Angesicht zu Angesicht unterhält, ist das keine Legitimation, voreilig und aggressiv auf andere zu reagieren.
Stellt euch immer die Frage: Wie möchte ich im Internet angesprochen werden?
Und dann schreibt ihnen in diesem höflichen Ton: "Ich bin anderer Meinung, weil ..."
So schwierig ist es nicht und ich würde mich einfach freuen, wenn mehr Leute so im Internet kommunizieren würden. Ich gebe mein Bestes, mich an diesen Maßstab zu halten.

Nachtrag:
Besonders schlimm finde ich immer wieder diese Aussage von Leuten, die massiv und unkonstruktiv kritisieren und ihre negative Art dann auch noch damit begründen, dass die Person aufhören sollte damit, Sachen im Internet zu publizieren, wenn sie mit positiven und negativen Feedback nicht klar kommt.

Ehrlich?

Entschuldigt, wenn ich mich jetzt so vugär ausdrücke, aber was ist das für ein Bullshit?
Warum sollen Youtuber und Blogger oder allgemein Menschen im Web es sich tagtäglich gefallen lassen, verbal angegriffen zu werden?

Kommentare:

  1. Toller Text, super Post. Ich gebe dir sowas von recht!

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  2. Naja, leider haben manche Menschen eben immer etwas zu meckern. Das hat sicherlich gar nicht unbedingt mit dem Thema zu tun, sondern nur damit, dass sie in irgendeiner Weise dazu aufgelegt sind und dann zufällig über Deinen Post stolpern. :)

    Ich freue mich immer, wenn ich einen Blogartikel von Dir lese, weil die immer sehr gut durchdacht sind und wirklich Spaß machen. Also bitte mach Dir nichts aus unkonstruktiver, negativer Kritik...

    Freuen wir uns drüber, dass es die Meinungsfreiheit auch insofern gibt, dass jeder, der keine Ahnung von einem Thema hat, auch etwas dazu sagen darf und kann ;)

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  3. Ich finde deine Disskussionsrunden immer sehr gut durch dacht und generell merkt man in den Texten das du dich vorher informierst, das sollten die Leute mal schätzen lernen :)

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  4. Super Blogpost, du sprichst vielen (und auch mir) aus der Seele!!

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  5. Hey Hana !

    Ich freue mich , dass du wieder einen solchen Blogpost verfasst hast ! Ich finde besonders deine "kritischen" Posts so interessant :)

    Das Klischee Blogger und Youtuber würden alles in den ***** geschoben bekommen wird sich wohl nie ändern. Besonders letztens als die neuen Abos für die DM-Box frei wurden , ist mir das aufgefallen!

    Ich will jetzt aber auch nicht mehr allzu viel darüber schreiben hier, denn du hast alles sehr gut auf den Punkt gebracht :)))

    lg flo :* ♥

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  6. Huhu,

    da sprichst du mir aus der Seele mit deinem Blogpost!

    Ich bin zwar kein Blogger, bin aber (bzw. war bis vor Kurzem) in zahlreichen Foren unterwegs. Von Tierhaltung bis Elektronik ist da alles dabei in meiner Liste.
    Es ist wirklich erschreckend, wie Menschen miteinander und mit Meinungen anderer umgehen.
    Dieses Besserwisserische und das "Klugscheißen" ist (zumindest gefühlt) so verbreitet wie noch nie. Dabei ist es erschreckend zu beobachten, dass sich dieses Geflame (ich nenne es gern "verbale Gewalt") sogar auf reine Glaubensfragen ausbreitet; wie du schon schreibst, auf solche Themen wie Bubble Tea.

    Da frage ich mich echt, wie viel Frust und Geltungsdrang in solchen Menschen stecken muss, um stunden- und gar tagelang darüber zu streiten (meist in einem unfreundlichen Von-oben-herab-Ton), ob bspw. ein Smartphone nun ein Flaggschiff eines Unternehmes ist oder nicht. Früher (vor ca. 2 Jahren noch), so empfinde ich das, musste man sich für seine Meinung nicht ständig rechtfertigen, es gab eine Grenze, ab dieser sagte man sich "deine Meinung darfste haben".
    Mittlerweile wird man ja schon angegriffen und die eiegene Meinung in Frage gestellt, wenn man sagt: "mMn ist eine cremefarbene Tapete schöner als gelbe".

    Diese Entwicklung veranlasst mich dazu, mich immer mehr aus dem Internet/ aus Foren zurückzuziehen. Es macht einfach keinen Spaß mehr und ich habe da auch das Gefühl, gegen Windmühlen anzukämpfen. Dabei verstehe ich nicht, woher (und wieso) diese Entwicklung kommt. Diese Zeit/ Energie solcher Leute hätte ich echt gern, damit wüsste ich gewiss etwas sinnvolles anzufangen ;)

    Liebe Grüße

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  7. Ich gebe dir voll und ganz Recht!

    P.S. Momentan läuft bei mir ein Hair Doctor Gewinnspiel :)
    Ich würde mich freuen, dich unter den Teilnehmerinnen zu sehen.

    http://blog-wonderfulmoments.blogspot.de/2012/08/gewinnspiel-hairdoctor.html

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  8. amen... mir kommts manchmal vor als soll man sich als blogger oder youtuber einfach an die heile schöne "welt" anpassen eigene meinung kann man sich bitte sparen. hatte mal einen post zu einer lush aktion veröffentlich in der es eine seife in schweinchenform gab. habe allerdings auch angemerkt das ich solche aktionen wie tierschutz gern unterstütze aber das ich doch 2 mal die woche kleine portionen fleisch esse. danach gings los hass pur bis zum umfallen... beleidigungen wegen meinem essverhalten etc. irgendwo hörts dann auch auf

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