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18. Juli 2012

Veggie, vegan, omnivor: Warum lebe ich vegetarisch und wie hat sich mein Vehältnis zum Thema Vegetarismus verändert?

Der Beginn meiner Reihe über Vegetarismus, Massentierhaltung, Tierversuche und die Frage mit der ethischen Kleidung. Ich denke, ich fange einfach damit an, warum ich vegetarisch lebe und was ich für Erfahrungen gesammelt habe, bevor ich mich auf die ganzen sachlichen Themen stürze. Schließlich habe ich wie jeder meine subjektive Meinung, die auf meinen Erfahrungen und Hintergründen beruht. Um die folgenden Blogeinträge vielleicht besser verstehen zu können, fange ich einfach bei mir an.




Die Kindheit:
Vegetarismus ist nichts Schlimmes, habe ich als Kind gelernt. In meiner Verwandschaft gibt es jemanden, der seit einigen Jahrzehnten aufgrund gesundheitlicher Probleme vegan lebt und als ich als Kind bei ihm ab und zu in den Ferien zu Besuch war, lernte ich die vegane Küche kennen und fand sie unheimlich spannend. In der Studenten-WG wurden Bratlinge gekocht, dazu Gemüse und aus Johannisbrotkernmehr zum Verdicken wurde mir sogar ein süßer, veganer Nachtisch gezaubert. Mich faszinierte das und so begann ich auch zuhause, meine eigenen Sojasprossen für den Salat zu züchten.

Ich war so ein Draußen-Kind, dass jeden Tag durch den Wald stapfte, mit Fahrrad und Inlineskates durch die Gegend fuhr und immer Spannung und Abenteuer brauchte. Nein, ich war nicht hyperaktiv oder so, aber ich wohnte halt auf dem Dorf und da ich nicht immer vor der Glotze sitzen wollte und auf Hausaufgaben oder Zimmer aufräumen schon gar keine Lust hatte, gab es nur die Flucht nach draußen. Zahlreiche Schrammen am Bein, auch 2-3 im Gesicht sind stille Zeugen meiner "wilden" Zeit. So kam ich auch zu vielen Bauernhöfen in der Umgebung, hatte viele Freunde, deren Eltern einen Bauernhof besaßen.
Außerdem holte mein Vater immer Milch von einem Hofladen im Nachbardorf - dort fuhren wir bei guten Wetter immer mit dem Fahrrad hin, so idyllisch war das aber nicht, denn viele Höfe haben Hofhunde, an denen wir vorbeifuhren und da ich als Kind Angst vor großen Hunden hatte, habe ich mir oft einen abgestrampelt. Da waren Hühner, Schweine und Kühe doch eher friedliebendere Tiere. Besonders Hühner mochte ich, wir hatten auch eigene zuhause, die meist nicht geschlachtet wurden und auch weiterleben durften, wenn sie keine Eier mehr gaben. Als dann aber die Vogelgrippe in Europa aufkam, entschieden sich meine Eltern, keine Hühner mehr zu halten. Obwohl unser Hühnerstall relativ groß ist, hielten sie es für Quälerei, die Tiere längere Zeit im Stall ohne Rauslassen zu halten und ich unterstütze ihre Entscheidung.

Das Leben ist ein Abenteuer und man muss ja alles mal probieren. Auch, was Fleisch anght, habe ich alles bis auf Leberwurst, Grützwurst und Blutwurst mal probiert. Abr meist blieb es bei dem einen Mal. Ich weiß gar nicht, warum. Vielleicht war ich einfach eines von diesen snobistischen Kindern, denen einfach gar nichts schmeckt? Nur Hühnchen empfand ich als essbar, Schwein und Rind fand ich ekelig und Klöschen schmeckten nach nichts. Ich habe sie immer aus der Suppe gefischt und meinem Vater rübergeschoben. Und Wurst stank für mich. Eigentlich ist es ja eher so, dass Kinder nicht ihr Gemüse essen wollen, aber ich war da laut meiner Mtter anders. Schon als Kind liebte ich Karotten. Erst als Brei, später als Salat, gekocht, roh. Und meine Mutter gab sie mir sogar zur Schule mit. Ich war halt so ein Gürkchen- und Möhrchen-Kind. Trotzdem führte ich jetzt nicht das Superökoleben. Ich hatte eine große Vorliebe dafür, in meinen morgendlichen Joghurt Smacks und einen Klecks selbstgemachte Erdbeermarmelade zu mischen. Und bei uns zuahuse gab es auch mal Junkfood. Nur aß ich halt nur Huhn und weigerte mich, Hühner zu essen, die ich persönlich kannte. Mit eigenen Eiern hatte ich allerdings keine Probleme. Das habe ich eigentlich bis heute nicht und das liegt wohl daran, dass ich persönlich das naive Denken habe, dass ich die Eier essen darf, wenn ich meine Hühner im Gegenzug lieb pflege un sie ein langes und glückliches Leben mit goßen Stall und Auslauf führen dürfen.

Der Punkt, wo ich Vegetarier wurde:
Ich war 15 und bei Verwandten zu Besuch, die von meiner Eigenart nichts wussten. Es war Mai und es wurde natürlich gegrillt. Was ich nicht wusste: Es gab kein Huhn! Alles an Steaks und Würstchen war von Schwein und Rind. Ich war es allerdings seit inzwischen 4 oder 5 Jahren gewohnt, dass Mutti oder Omi daran dachte, dass ich die bin, die nur Huhn ist. Falsch gedacht!
Wahrscheinlich war es in dem Moment purer Trotz, als ich sagte: "Es reicht, ich esse kein Fleisch mehr - es schmeckt mir nicht."
Natürlich erntete ich nur ein müdes Lächeln, aber am 10. Juni 2005 war es soweit. Ich hatte mich ur Klassenfahrt nach Berlin noch als Non-Veggie angemeldet, dort aber vegetarisch gegessen. Mein letztes Stück "Fleisch" war - bis auf einen Bissen Gemüsefrikadelle (in Schriftgröße 8 "jetzt mit Fleisch"), die zwei Jahre später kurze Zeit in meinem Magen residierte, aber nicht verdaut wurde - ein Stück Hühnchen auf einem Salat von Mc Donalds, der ungefähr so schmackhaft war wie ein in Hühnerbrühe getränkter Q-Tip.


Meine Erfahrungen als Vegetarier - Das Positive:
Ich muss sagen, dass ich nichts vermisse. Es ist schön, einfach seinen Horizont zu erweitern, was Nahrung angeht. Seitdem ich Veggie bin, gönne ich mir ab und a seltsam klingende Früchte oder einfach exotischeres Obst und Gemüse. Süßkartoffeln und Wildpfirsiche finde ich echt lecker. Und ganz auf Fastfood muss ich ja auch nicht verzichten, denn ein vegetarischer Döner ist schnell selbst gemacht.
Auch der Austausch mit anderen Vegetariern und Veganern ist durchaus positiv. Dadurch hab ich es beispielsweise geschafft, meinen Eisenmangel in den Griff zu bekommen ohne Tabletten.

Glücklicherweise ist meine Familie positiv eingestellt, was das Thema angeht, da wir einige Veggies und Veganer in der Familie haben. Meine Mutter hat zwar den kleinen Tick, dass ich jeden Tg bei ihr Sojaprodukte als Fleischersatz bekomme, aber ich finde es eigentlich total lieb von ihr, dass sie so besorgt ist um meine Gesundheit. Von seiten meiner Familie kam komischerweise nie ein einziges Kontra. Da es vor mir schon Veggies gab, wurde einfach so gekocht wie bisher und mein Sojakram in einer Extrapfanne gemacht - die Beilagen können ja alle essen und da ich eh kein Soßenfan bin (Ich glaube, Oma ist schuld - die mochte auch keine Soßen, damit kann man eh nichts außer kleckern und geschmeckt haben mir diese komischen braunen und weißen Soßen ach nie.), brauche ich auch keinen Soßenersatz.

Das Negative:
Nun folgt aber das große ABER.
Zum einen fand ich es schade, dass viele meiner Freunde und Bekannten das Vegetarierdasein früher oder später aufgaben. Eine Freundin hörte wgen Nährstoffmangel auf, die andere meinte, sie würde ohne Fleisch nicht braun werden und nicht vernünftig trainieren können. Alles Gründe, die irgendwie komisch sind, denn viele Leistungssporter ernähren sich vegetarisch oder sogar vegan und braun wird man bekanntermaßen durch Carotin, dass man rein vegan bekommen kann. Bei diesen Freundinnen denke ich auch eher, dass äußere Faktoren der Grund waren, warum sie wieder Fleisch aßen, weil nicht jede Familie so offen ist und damit umgehen können, wenn ein Kind nicht mehr das isst, was auf den Tisch kommt.
Die Mutter einer Freundin war sogar so fies, dass sie grundsätzlich Tiefkühlgemüse mit Fleisch kaufte, so dass sich die Tochter immer alles an Lebensmitteln vom Taschengeld selbst kaufen dufte. Für mich ist so etwas unvorstellbar!
Allerdings bin ich auch im Umkreis auf viel Nichtwissen und Intoleranz gestoßen Ich denke, ich muss das nicht vertiefen. Menschen reagieren manchmal sehr aggressiv, wenn man sagt, man sei Vegetarier
Schade finde ich es, wenn ehemalige Veggies sagen, dass sie es aus Überzeugung waren, aber es irgendwie nicht mehr sind. Wenn ich genauer nachharke, geben sie meist keinen Grund an.

Durch all diese Vorurteile und das Zusammentreffen mit ehemaligen und aktiven moralischen Vegetariern begann ich mich selbst, mit dem Thema auseinander zu setzen und besuchte ja bekanntermaßen auch ein Seminar zum Thema Tierethik. Kein Philosoph konnte mich zufriedenstellen, denn wo ist die Grenze?
Ist nicht auch Tierhaltung allgemein Tierquälerei, wenn es jede Art von Nutztierhaltung sein soll? Und was soll man machen? Kann man Nutztiere alle in die Freiheit entlassen?
Meine Neugier blieb unbefriedigt, da ich keine der philosophischen Theorien für geeignet fand, um sie wirklich im echten, alltäglichen Leben anzuwenden.
Aber durch die Beschäftigung mit dem Thema wurde ich auch überzeugt, dass man z. B. bei Fertiglebensmittel sehr, sehr vorsichtig sein muss, da man nicht mit ihrem Kauf Käfighaltung von Hühnern unterstützt.

Wie hat sich mein Bild vom Vegetarismus verändert?
Überall gibt es schwarze Schafe.
Es gibt intolerante Vgetarier und Veganer, die meinen, dass nur, weil es ihre Ansicht ist, dass man nicht Fleisch essen sollte, dieses für alle zum Diktat erklären und aufdringlich versuchen, auch andere auf den ihrer Meinung nach "rechten Weg" zu missionieren. Glücklicherweise habe ich bislang wenige Veggies dieser Art kennen gelernt und ich denke, dass das genau die falsche Art ist, andere Menschen von seiner Überzeugung zu berichten, da sie viele als zu aggressiv empfinden und natürlich eher dieser Art des Überzeugungsverschs trotzen.
Es gibt aber auch Menschen, die meinen, Fleisch zu essen wäre das Normalste der Welt und Menschen, die das nicht tun, seien halt nicht normal. Dem entsprechend habe ich Bekannte, bei denen ich schon seit Jahren jedes Mal gefragt wäre, warum ich denn kein Fleisch esse und wie ich ganz einfach wieder damit beginnen könnte. Das ich wirklich kein Fleisch mag und nicht die konventionelle Tierhaltungsindustrie (Landwirtschaft kann man das nicht mehr nennen) unterstützen will,  ist für sie nicht nachvollziehbar.

Ich persönlich finde, dass Vorurteile nie hilfreich sind und niemand von uns in der Lage ist, sich moralisch für so "gut" zu halten, dass man anderen irgendwelche Voruteile zuschreiben und Moralpredigten halten könnte, um diese zu seiner Meinung hin zu "bekehren".
Letztendlich ist nämlich jede Meinung nur eine Meinung und daher subjektiv und Person B kann es ganz anders sehen als Person A.
Daher kann Person A nicht einfach sagen: "Du muss jetzt das und das machen - alles andere ist schlecht!" und Person B so unter Druck setzen, sondern sollte, statt ihm die eigene Meinung aufzuzwängen einfach erklären, warum man diesen Standpunkt hat, also: "Ich wurde Vegetarier/Veganer, weil [...]. Ich denke, dass ich damit einen Beitrag zu einer besseren Gesellschaft leisten kann, weil [...]." Wendet man diese Methode an, werden vielleicht mehr Leute darauf eingehen können. Letztendlich kannst du aber niemanden missionieren und das will ich auch gar nicht. Mir ist es lieber, wenn Menschen selbst zu de Erkenntnis kommen, dass sie bewusster essen möchten .

Und wer sag überhaupt, dass man gleich vegetarisch leben muss, wenn man gerne Fleisch isst, aber etwas gegen Massentierhaltung tun will?
Moralische Vegetarier, die eigentlich gerne Fleisch und Co. essen, aber gleich vegan leben, halten oft nicht lange durch. Allerdings kenne ich einige ehemalige Veganer dieser Art, die nicht gleich komplett das Handtuch warfen, sondern einfach größtenteils vegan leben und sich als Studenten einmal die Woche Biofleisch aus der Region  gönnen und dieses zusammen kochen. Da man unter der Woche eh nicht so viel Zeit für ausgiebiges Kochen hat, zelebrieren sie dieses Essen immer als Wochenendsfestmahl und ich denke: Wieso nicht? Se essen zwar Fleisch, aber unterstützen damit ökologische Landwirtschaft.

Kommentare:

  1. Das liest doch keine sau!!!!
    und warum machst du nicht süße bildchen von tierbabies dazu dait wir alle die burger die wir uns reinschieben wenn wir vom pc sitzen wieder ausraiern!?

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  2. Ich bin ja relativ neu als Veggie,aber mir fehlt nichts. Ich wurde innerhalb meiner Familie aber auch erstmal komisch angeguckt und am Ende hat mir mein Papa sogar ein vegetarisches Kochbuch geschenkt und meine Mama stöberte in ihren Kochzeitschriften,um für mich neue und interessante Rezepte rauszusuchen. Ich habe auch noch nie viel und oft Fleisch,usw, gegessen und so hab ich mich halt entschieden ganz drauf zu verzichten.

    Ach ja,soll ich noch schnell ein Tierbaby Foto posten? :-D *Augen roll*

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  3. Aus rein rationalen Gründen müsste inzwischen der Großteil überwiegend vegan oder vegetarisch leben, wenn man die horrenden Folgen der Massentierhaltung auf unsere Umwelt betrachtet. Doch leider ist Essen nicht rational und hat viel mit Gewohnheit zu tun. Und das Belächeln der Vegetarier und Veganer hat wohl auch viel damit zu tun, dass diese Leute gegen den Strom schwimmen und das irritiert viele. Im Grunde wollen doch die wenigsten auffallen oder anders sein. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis stelle ich aber fest, dass es immer mehr Vegetarier gibt und vielleicht wird es ja irgendwann in ferner Zukunft mal so sein, dass sich die Fleischesser rechtfertigen müssen.

    Oft werden Vegetarier als sentimental abgestempelt, weil sie die ach so armen Tiere nicht essen wollen. Habe neulich eine schöne Anekdote gelesen: Gehen zwei Freunde ins Restaurant. Der eine sagt "Ich habe Lust auf einen Burger" und bestellt sich einen. Der andere sagt ebenfalls "Ich habe Lust auf einen Burger", ist sich aber den Folgen der Fleisch"industrie" bewusst und bestellt sich keinen. Wer ist hier also sentimental?

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  4. Ich will auch Vegetarier werden.
    Vegetarier leben wesentlich umweltfreundlicher als "Fleischfresser". Ich finde das persönlich sehr gut, da die Menschen der Welt eh schon so viel Schaden zugerichtet hat!
    Alina

    PS: Lust auf gegenseitiges Folgen? Ich folge dir bereits ^-^

    http://www.my-sweet-wonderlaand.blogspot.de/

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  5. Ich glaube, Vegetarier zu sein ist nichts für mich ^-^ Ich liebe Fleisch und ich glaube, das kann sich auch nicht ändern xDD

    Emi
    PS: Lust auf gegenseitiges Folgen? Ich folge dir schon (:

    http://my-life-flows-like-a-river.blogspot.de/

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  6. Hallo Hana,

    ich habe nun lange überlegt ob und wie ich auf deinen Post antworten soll. Zunächst einmal ein kleiner Tipp "Weniger ist oft mehr" ;) Man merkt dass du dich mit dem Thema sehr auseinandersetzt und hast dir sehr viel Mühe gegeben, ich muss aber zugeben, die Videolänge war bereits hart an der Grenze meiner Aufmerksamkeitsdauer und den Text habe ich schließlich nur noch überflogen.

    Vorweg 2 Grundfakten über mich^^ ich bin kein Vegetarier (geschweige denn Veganer) und werde es auch nie, will ich auch gar nicht. Ich habe aber auch nichts gegen Vegetarier.

    Jetzt mal abgesehen von Tierversuchen, Tierquälerei und Massentierhaltungen (das finde ich auch nicht gut) kann ich die Gedanken von Vegetariern oftmals nicht ganz nachvollziehen. Wenn ichs richtig verstehe geht es den meisten darum dass sie nicht möchten das andere Lebewesen für uns getötet werden (mal ganz plump und kurz gesagt). Genau das ist meiner Meinung nach aber natürlich!!!

    Schaut man sich das tierreich mal an sieht mans täglich "Löwe frisst Antilope", "Wolf frisst Reh" "Fuchs frisst Huhn".. Das ist der Lauf der Dinge, niemand würde sagen "das müssen wir unterbinden" warum soll es dann aber schlecht sein wenn ein Mensch ein Huhn isst?
    Gerade weil die meisten Vegetarier Probleme mit Mangelerscheinungen haben sollte ihnen doch auffallen, der menschliche Körper ist gebaut um Fleisch zu essen, er bekommt daraus vieles an Nährstoffen die er zum überleben braucht.

    Natürlich sind die Mengen die wir heutzutage essen nicht mehr "natürlich" und wir gehen auch nicht mehr auf die jagd um nur das zu erlegen was wir gerade brauchen aber das sind nunmal die "Nachteile" der Zivilisation.
    Mir ist einfach schon oft aufgefallen das Vegetarier verständnis für Ihr denken wollen, selber aber Nicht-Vegetarier gerne mal als schlechte Menschen darstellen.

    Ich finde einfach man sollte jedem seine Enrscheidung überlassen und das ganze gar nicht sooo sehr thematisieren (wohlbemerkt ich rede immernoch rein vom vegetarischen Leben an sich nicht von Tierquälerei und Co). Die Supermärkte sind voll von Produkten für Vegetarierer und Nicht-Vegetarierer. Reicht das nicht?

    Liebe Grüße
    Melanie

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  7. Schade, dass man hier nicht antworten kann(oder ich bin zu blöd dafür..), denn ich würde Melanie gerne sagen, dass sie den Text anständig und aufmerksam lesen soll, bevor sie ein pauschalurteil für alle veggies à la 'die armen tiere sollen nicht für uns getötet werden'(hab ihre worte leicht umgeformt weil kürzer) fällt. es geht nicht um die armen tierchen, die werden ja für die fleisch-produktion (!!!!) gezüchtet. Die rufzeichen deshalb, weil oft von fleisch-produktion gesprochen wird. wie absurd ist es bitte produzieren zu sprechen?! wer produziert das denn?? tiere kaufen, sie vollstopfen lassen und schlachten fällt für mich nicht unter produzieren..aber das lasse ich jetzt beiseite..

    es geht viel mehr um die ART der "produktion" und das verhalten der paar wenigen überdimensionalen großkonzerne, die versuchen sich mehrmals hinter verschiedenen marken zu verstecken um uns Endkonsumenten aka. Käufer vorzugaukeln wir hätten eine auswahl an "produkten"!! der film "food inc." (untertitel ist glaub ich "in the grass") ist ein guter tipp für alle, die einen objektiven film über fleischproduktion und verhalten der regierung dazu in amerika sehen wollen. wenn rindern (die sind eigentlich ja wiederkäuer bzw veggies..) gemahlender mais gefüttert wird, der unmengen an km² ackerland verschluckt, und die rinder dann davon krank werden und deren mägen mit einem stoppel geöffnet und verschlossen werden muss, damit man den magen dann regelmäßig desinfizieren kann von den bakterien, die durch den mais im kuhmagen entstehen (und das rind nur so nebenbei ein bisschen kaputt machen und somit auch das fleisch..), dann kann und will ich getrost auf diese industrie verzichten! alle, die sowas unterstützen wollen - bitteschön. aber spätestens wenn ein kind an einem verdorbenem hamburger von einem fast food restaurant stirbt, hört sich's bei den meisten auf..

    das soll jetzt keine hass-tirade sein, es sei jedem selbst überlassen, dennoch sollte man darüber bescheid wissen. denn wie melanie zu sagen sie will nicht nicht fleisch essen weil das ist so wie es jetzt ist natürlich und der menschl. körper braucht fleisch, dann ist das einfach naiv und schlicht uninformiert. wie heißt es so schön?
    "was man nicht weiß, macht einen nicht heißt"

    wenn man nicht weiß, wie wo was mit dem fleisch war, stört es einen auch nicht. und wer bitte weiß bei jedem stückchen fleisch woher das kommt?
    (ja, viele kaufen fleisch regional ein usw,..das ist auch gut so, zumindest besser als anders..)

    liebe grüße und falls etwas ein bisschen "aggressiv" wie hanna schrieb, rüberkommt, tut's mir leid, mich hat der kommentar nur etwas aufgeregt. unwissenheit usw. (ich bin natürlich auch ned immer über alles top informiert, aber nur mal so als input für alle potenziellen veggies da draußen)

    sonja

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