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1. August 2013

Holocaust Mahnmal und "lustige" Fotos

Natürlich, ein Mahnmal und wie man damit umgeht, ist ein kontroverses Thema. Dieser Blogpost und dazu folgende Video spiegelt nur meine Meinung wieder und nur, weil diese eurer Meinung oder z. B. auch die des Architekten des Holocaust-Denkmals in Berlin widerspricht, heißt das nicht, dass ich eure Meinungen nicht akzeptieren oder gar verunglimpfen will.

Genauso, wie Mensch A ein Kunstwerk schön und Person B banal und Person C sogar gar hässlich finden kann, ist es auch bei den moralischen Empfindungen zu diesem Thema. Es gibt keine Universallösung bei Moral, keine göttliche oder überirdische, totalitäre Norm, die alle zu befolgen haben. Nein, es gilt Meinungsfreiheit und wenn ihr meine Meinung zu dem Thema bescheuert findet, dann dürft ihr das auch gerne schreiben.

Mir geht es nicht darum, Fotos zu verbieten oder zu erzwingen, dass Menschen angesichts eines Mahnmals wie diesem im Berlin in Tränen ausbrechen sollen.
Nein, jemand kann gerne ein lächelndes Foto machen als Zeichen: "Diese schlimme Phase ist vorbei und dieses Denkmal erinnert daran, damit ein solcher Massenmord nicht wieder stattfindet."

Es geht mir um den Respekt vor einem Mahnmal, denn wie schon der Name sagt, ist es zum einen ein Mal, ein architektonisches Kunstwerk, aber zum anderen soll es auch Mahnen, es steht wie ein Wappen, wie ein Symbol für ein bestimmes Ereignis.

Deshalb will ich grundsätzlich keine Fotos zensieren wollen oder Leuten verbieten, Fotos zu machen.
Ich habe z. B. dieses Foto 2007 im jüdischen Museeum gemacht:



Ich persönlich wünsche mir nur, dass man solchen Orten Respekt gegenüber zeigt.

Vielleicht haben einige von euch bei Twitter oder Instagram gelesen, dass ich mich in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen mit einigen Themen wie dem Warschauer Ghetto oder der Nazizeit in meiner Heimat ausführlicher auseinandergesetzt habe.
Und immer wieder höre ich zu den Themen:
"Ich kann dieses blöde Thema nicht mehr hören, ich hab doch nicht Schuld daran und mir hängt es seit der 7. Klasse zum Hals raus."
Um Schuld geht es auch nicht. Es geht darum, dass sich nirgendwo auf der Welt ein solches Ereignis wiederholt. Nicht nur dieser Massenmord. Generell jeder Völkermord, jeder in der Geschichte - und es gibt sicher einige Hunderte, die Kreuzzüge zum Beispiel, Hexenjagd, Verfolgung der Kurden - es gibt eine endlose Liste an Beispielen.
Es gibt Orte, wo dies geschah und Orte, die symbolisch für diese schlechten, traurigen Kapitel der Geschichte stehen.

Vielleicht ist es nicht für jeden selbstverständlich, aber ein solcher Ort ist für mich ein Ort, dem man Respekt sollen sollte - auch, wenn einen das Thema nicht interessiert.

Kommentare:

  1. Ich finde zwar das du Recht hast aber ich kann mich wegen diesem Bild nicht Recht auf deinen Text konzentrieren...

    Ich finde dieses Bild so furchtbar grußelig

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  2. ich finde auch, dass es bei moralischen entscheidungen keine optimale endlösung geben kann - leider denken viele menschen dies, weil sie (das habe ich heute in einem alten spiegel gelesen) ihre gefühle, die ja hinter der moral stehen, kategorisieren wollen. :/
    Ich hoffe, das jüdische museum hat dir "gefallen" soweit man das sagen kann - oder das es dich berührt hat!

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  3. Hi Hana, ich finde es super, dass du uns davon berichtest.
    Ich bin deiner Meinung und beschäftige mich auch sehr gerne mit politischen Themen, insbesondere der Nazizeit.
    Es ist echt lobenswert, dass du über die verschiedensten Dinge schreibst, und nicht ausschließlich ein Thema.

    Liebe Grüße
    Papatya :)

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  4. ich gebe dir voll und ganz recht! Ich habe mich auch eine Zeit mit dem Thema auseinander gesetzt. Ich war gerade vor kurzem in Berlin und auch an dem Mahnmal. Die Leute klettern darauf und gehen dort mit nicht viel Respekt ran habe ich das Gefühl. Ich denke viele verstehen das vielleicht auch gar nicht. Um Schuld geht es bei diesem Thema wirklich nicht, aber man darf es nicht vergessen.

    Liebe grüße
    http://herz-mensch.blogspot.de/

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  5. Respekt ist notwendig! Genauso, wie sich in die Lage anderer Menschen hineinzuversetzen. Dann weiß man auto matisch, wie wichtig es ist, das nicht zu vergessen, was passiert ist. Allerdings würde ich auch nicht mehr von "Schuld" reden, denn die Jugend kann nichts für die Vergangenheit!!
    lg
    Esra

    http://nachgesternistvormorgen.de/

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