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29. August 2012

Diskussion: Ich, ich, ich statt wir

Kaum hatte ich diese Zeilen am Montag bei Twitter gepostet, kamen einige Reaktionen, die mir ähnliche Erfahrungen bestätigten. Es ist weniger auf Blogs zu sehen außer vielleicht bei heiklen Diskussionen, wo einer mit der Rammbockmethode vielleicht doch seine Meinung als die einzige geltende durchsetzen will.

(Beispielsweise hatte ich heute morgen 10 anonyme Kommentare zu Blogzug - alle von derselben Person geschrieben, was man leicht am Schreibstil erkennen konnte. Diese Person meinte, dass ich diesen Blogpost löschen MUSS. Anscheinend noch nie etwas von freier Meinungsäußerung gehört? Wenn ich eine Seite suspekt und unübersichtlich und deshalb unpraktisch finde, darf ich das doch schreiben, oder?)


Denn ehrlich: Ich bin sicher nicht so blöd und beleidige - anonym oder nicht anonym - Menschen im Internet. Warum sollte man so etwas Sinnentleertes tun?
Und ich verstehe auch nicht, wie Andere es tun können. Selbst wenn du anonym bleibst, kann man dich per IP-Adresse zurückverfolgen. Damals war es noch vor 8 Jahren eine große Sache, als es den ersten Fall von Cybermobbing gab. Die Täter wurden angezeigt und sind allesamt von der Schule geflogen. Gestern habe ich in einem Artikel im neusten Spiegel gelesen, dass eine Mutter bei einem Fall, wo 11jährige Schüler eine falsche Facebookseite des Mathelehrers gefaket und dort Hardcore-Pornos hochgeladen haben, gesagt, dass sie es witzig finde und es toll finde, was ihr Sohn schon alles kann.
Ehrlich, auf wie viele Weisen soll ich das erschreckend finden?

Allerdings finde ich, dass es nicht nur Cybermobbing und Geflame ist, dass zeigt, dass viele Orte am Internet nur einem alleine und nicht der Gemeinschaft und dem Austausch dienen.
Die Bereitschaft, Dinge im Internet misszuverstehen oder Dinge wie einen negativen Tonfall reinzuinterpretieren ist leider Gang und Gebe. War das denn wirklich immer so? Statt Verständigung scheint es nur noch lauter Einzelkämpfer zu geben, eine Hyänengrube. Ich kenne genug Leute in meinem Bekanntenkreis, die mir weiterhin nur per Email schreiben, weil sie einfach zu verunsichert sind, was jedes soziale Netzwerk angeht. "Wenn ich schreibe, dass xyz auch auf der Party war, dann könnte ich Ärger von seinem  Freund bekommen. Der kann das falsch verstehen und denkt sicher, sie hat fremdgeflirtet. Er schaut ja täglich bei ihr auf Facebook nach, ob sie anderen Männern schreibt." Ja, Facebook, Twitter, andere Plattformen .... alles gute Plattformen zur Überwachung und Schaffung von Missverständnissen.
Ich hoffe, dass dieses "Mein Zeug ist das Tollste, nur meine Meinung zählt" spätestens mit Ende des Facebook-Hypes stirbt.

Und auch, wenn es Facebook, Twitter, Youtube und Blogs gibt: Sind nicht Gespräche und Diskussionen von Angesicht zu Angesicht am Schönsten, weil man dort am wenigsten missinterpretieren kann und man gleich bemerkt, wenn Ironie im Spiel ist oder man fragen kann, wenn etwas missverständlich ausgedrückt war ohne dass das Gegenüber sich gleich beleidigt fühlt?

Kommentare:

  1. da is dann allerdings wieder die frage wo fängts an und wo hörts auf ;) einige fassen dinge als beleidigung/mobbing oder sonst was auf was andere wieder lustig finden... ich denke solange ich meine meinung auf meinem blog und meinem facebook account belasse kann jeder ders nicht lesen mag wegklicken also nehm ich da kein blatt vor den mund... jedem seine meinung wer sie allerdings öffentlich also auf blogs oder sonst wo breit posaunt muss mit den reaktionen leben können ;)

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  2. Manchmal muss man gar nicht hinterfragen. Ich postete einen Wissenspost: Der Unterschied zwischen Hase und Kaninchen, weil viele ihre Kaninchen "Hase" nennen. Das gab aber Ärger! Iiiieh nein, Wissen ist eklig! Weiterbilden, wie kannst du uns das antun? Lass uns dumm sterben und nerve uns nicht mit sowas!

    Irritierend. Ich komme aus der Naturwissenschaft, dort ist man stets froh um Fortbildungsmöglichkeiten. Dort beleidigt man den mit dem neuen Wissen nicht, sondern dankt ihm. Ich wollte eigentlich keinen Dank, ich wollte nur, dass das aufhört.

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