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22. Dezember 2011

Das Dilemma mit dem ethisch korrekten Kleidungskauf ...

Hi!
Noch zwei Tage bis Weihnachten ... Was macht ihr so?
Mein Tag: Lush-Wellnessbad und nachher beim Hausputz helfen, morgen auf Sid treffen und irgendwie an meinen USB-Stick kommen, wo alle Videos und Fotos drauf sind, die ich hier noch hochladen oder zeigen wollte. ^^" Also kein Einkaufen mehr ...

Aber zum Thema:
Öfters klingt es bei Twitter an, öfters auch auf Blogs oder Videos. Ich selbst werde auch manchmal auf nette Weise, manchmal pampig gefragt: "Du bist gegen Tierversuche, aber anscheinend für Kinderarbeit!? Sonst würdest du ja nicht bei XYZ einkaufen!!" Manchmal wird dann noch ein "Aha, Tiere sind dir also wichtiger als Menschen" hinzugefügt.

Natürlich, Kinderarbeit und Arbeit zu niedrigsten Niedriglöhnen ist nicht schön, aber Yasmin (aus Berlin) hat mir auch die Perspektive eröffnet, dass man bei dem Kauf von Klamotten, die in ärmeren Ländern hergestellt werden, in einem ethischen Dilemma steckt.

Kauft man die Kleidung, unterstützt man Arbeit zu schlechten Bedingungen, kauft man sie nicht, unterstützt man auf die Arbeitnehmer, die auf die Löhne angewiesen sind, nicht.

Aber das Problem sind fehlende Transparenz und fehlende Alternativen. Welche Bekleidungskette, die man so in unseren Städten findet, macht denn keine Kinderarbeit oder zumindest Arbeit zu schlechten Bedingungen und absolut Niedriglöhnen in armen Ländern?
Fair Trade Unternehmen gibt es nur wenige und ehrlich: Haben Schüler, Studenten oder Azubis das Geld, wirklich vom Socken bis zum Kleid für eine Hochzeit, auf die man eingeladen ist, alles Fair Trade zu kaufen.

Und einfach nur Kleidung selber herstellen? Irgendwo wird auch der Stoff, das Garn, die Wollte hergestellt ...

Habt ihr eine Idee, wie man aus diesen Dilemma rauskommen kann?

Kommentare:

  1. zum thema fairtrade:
    da muss man auch erstmal an klamotten im "eigenen stil" rankommen, meist ist die fair-trade palette an klamotten ja dann doch eher ökömäßig eingestellt vom look her.

    also selbst wenn man die kohle hätte (nicht so wie ich ;) ) müsste es mehr auswahl an schnitten/farben/formen/stoffen geben.
    um sich so n riesen vermarkungssystem aufzubauen und erstmal neue methoden zu entwickeln, erfordert das ja erstmal nen kapitalistischen hintergrund, der leider oft auch mit schlechteren produktionsmethoden einhergeht.

    es wäre schon schön, die welt zu verbessern und bewundere auch jeden ders tut, aber ich könnt das nicht 100 prozentig als hardliner durchziehen.
    und da reagieren die meisten hardliner zu militant: wenn sie einem schonmal die mühe anrechnen würden, für jeden kleinen schritt, den man macht, wäre man doch auch schon motivierter, weiter zu machen. in dem wissen, dass man wenigstens ein stück hilft..

    aber nein, auf solche ideen kommen die leute nicht. das wäre so, als ob man obdachlos bleibt, weil man sich keine villa leisten kann... auf dem weg kommt man nie zu was.
    ich hoffe man versteht damit, was ich sagen will.

    ob man sich die zeit nimmt, um mal zu prüfen, wie sein mein brot/fleisch/käse ect.hergestellt wird. und dann eventuell auchnoch ne moralisch bessere alternative zu finden...
    so ein kleiner schritt bringt schon was. das sollte finde ich mehr anerkannt werden. es kann halt einfach mal nicht jeder auf nem eigenen bauernhof als selbstversorger leben. bzw ich persönlich würde das nicht wollen. aber nur deswegen muss man ja nicht sämtliche moral über bord werfen.

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  2. genauso geht es mir auch mit der kinderarbeit!
    ich meine, viele der arbeitnehmer arbeiten lieber für wenig geld, als komplett ohne geld (wenn diese unternehmen eben schließen müssten) dann zu verhungern... :/
    es ist einfach schwierig. vor allem ist es einfacher, tierversuchsfreie und tier"liebe" produkte zu kaufen, als welche, die nicht zu armutspreisen hergestellt wurden.

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  3. nein.. so is es nun mal! nicht drüber nachdenken! und... ich finde man muss nicht überall konsequent sein. nur weil man gegen tierversuche ist muss man nicht auch im bio-laden einkaufen etc. also, nicht beunruhigen lassen!

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  4. Hey, interessanter Post. Leider habe ich bei Fairtrade Klamotten festgestellt, dass sie einfach nicht meinem Stil entsprechen, zu sehr auf "Ökotouch"... ich mag das nicht. Zumal ist auch die Qualität nicht besser und der Preis doppelt so hoch (H&M z.B.)
    Ich mache mir deswegen keine Gedanken mehr, man kann nicht in allen Lebensbereichen heilig sein!

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  5. Hey,
    meiner Meinung nach muss das jeder für sich selbst entscheiden. Sicher sind Fairtrade Klamotten teuer, aber ich für meinen Teil sage mir, dass es eben doch einfach mal ein "Ökoshirt" sein darf. Meistens lasse ich mir ein Shirt zum Geburtstag oder Weihnachten schenken. Da habe ich zwar weniger Geschenke, aber so schlimm ist das nicht. ;) Die Armedangels haben da ein paar sehr schicke Sachen und für einen Tag reduzieren sie eins ihrer Shirts auch um 30%. Ansonsten gibts bei grundstoff auch einfache unifarbene Shirts die auch ganz schick sind.

    Ich kann die Leute nicht verstehen, die nicht mal die kleinen Schritte von anderen akzeptieren und diese würdigen. Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, wie er leben will und was er vielleicht für eine bessere Welt machen möchte.

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