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9. November 2009

Zugfaht des Schreckens

Ok, gestern lief es dann halbwegs rund bis auf die Tatsache, dass ich total verschlafen hatte, schnell was zum Frühstück runterschlang und kaum zuhause vor der Zugfahrt angekommen ... gab es überraschend doch schon Mittag!
Ich kriegte natürlich frisch gesättigt kaum was runter, obwohl es leckeren Brokkoli gab, aber mir wurde ein Sojaschnitzel mitgegeben ... den Rest des Tages war ich auch gesättigt und kam sehr gut mit einem Rosinenbrötchen und Äpfeln aus ...

nur angefressen hat mich, dass ich meinen Rucksack zwischen meine Beine klemmen musste, als der Zug ab Hannover dank teils sehr, sehr betrunkener Fußballfans ab Hannover hoffnungslos überfüllt war. Mein Soja-Schnitzel war zuhause angekommen fast nur noch Matsch, aber wegschmeißen will ich's trotzdem nicht ... naja, es war eh allgemein eine relativ üble Zugfahrt.
Ich wollte einiges für die Uni lesen und kam gerademal dazu, nur einen Text zu lesen und die Aufgaben dazu zu machen.

Im ersten Zug traf ich eine alte Freundin, da konnte ich natürlich nicht Buch aufschlagen und sie ignorieren, weil wir uns wirklich viel zu erzählen hatten.
Dann im zweiten Zug attan alle genug Platz und ich Zeit zum Lesen ... geradezu ein Luxus, wenn man andere, spätere Zugfahrten damit vergleicht - aber dank der kurzen Strecke habe ich natürlich nicht mehr als 20 Seiten Wiederholung lesen können. Eigentlich war ich sehr optimistisch, noch was anderes für ein anderes Seminar lesen zu können, aber Schopenhauer ist leider schwere Kost und die Zugfahrt, die jetzt kam, war erstaunlich schrecklich.

Ich habe die Angewohneit, mich in Uelzen in der Nähe des Raucherviereckes zu platzieren, weil dort natürlich weniger los ist als an Orten, wo die Leute nicht rauchen. Da kamen irgendwelche alten Leute an - eine ganze Horde von ihrer Ersatzbutterfahrt oder was auch immer, und motzten die Leute, die INNERHALB (!) des Rauchereckchens standen, dass das hier ein rauchfreier Bahnhof wäre und sie gleich Personal holen würden, wenn die Raucher mit ihrer üblen Luftverpestung aufhören würden.
Innerlich lachte ich mich auf der einen Seite kringelig, weil diese Ecke dick mit gelber Farbe markiert ist und ein großes und deutlih lesbares Schild mit "Raucherecke" darüber befestigt ist, aber auf der anderen Seite war ich erstaunt, dass wirklich einige aufgrund der wild gewordenden und rumzäternden Rentnermeute ihre Zigarette ausmachten ...

Ok, ich wollte eigentlich nicht mit diesem Haufen in ein Abteil, aber natürlich kam es dazu - nd ich erfuhr, dass die Gruppe bis Hannover fuhr und bis dahin ordentlich einen bechern würde .... trinkende Rentner in einem Zug, der ab nächste Woche Alkoholverbot hat? In was für einer Welt leben wir!?
Naja, angetrunken, wie ich nun wirklich bei den meisten feststellte, zeehterten sie mich am, ich solle doch dn Platz neben mir rei machen.
Fakt war nämlich, dass ich einen riesigen Wanderrucksack dabei hatte, der weder unter die Sitze noch auf die viel zu klein geratene Gepäckablage über den Köpfen passte.
Als setzte ich mein schönstes Lächeln für den faltigen Grobian auf und sagte: "Wenn sie möchten, dass mein Rucksack im Gang steht und alle drüberstolpern, dann können sie sich gerne neben mich setzen." Das hatten nämlich die meisten Studnten auf Rückreise mit ihren Tennistaschen oder Rucksäcken gemacht - die, die auf Toilette mussten, konnten sich nur bedanken. Auf jeden Fall kam dann ein halb geschrieenes "Auch noch frech werden!" mir entgegen geschmettert. Dann setzte er sich gegenüber hin und nahm einen Schluck Kümmel oder andere, seltsam duftenden Schnaps aus einem Plastikbecher und seine MItfahrer, die dort auch saßen und im ganzen ZUgabteil verstreut waren, motzten über mich rum, dass ich 2 Plätze bestze und nur einen zahle ... ich hob den Kopf aus dem Buch un bemerkte allerdings, dass die meistenvon ihnen es mir gleichtaten und das nicht mit großen Wanderrucksäcken, sondern mit kleinen Handtaschen oder Rucksäcken, die man auch problemlos auf den Knien lassen kann. Aber ich verstehe, bei denen ist das wohl was gaaaaanz anderes.

Ok, die Zugfahrt war an sch dann auch der Horror. Ich habe sonst nie mit betrunkenen, alten Menschen zu tun ... ich meine halb gelalltete, halb geschrieene Gesprächsthemen wie Wetten, dass ... oder Hämoriden sind auch Sachen, die man sich nicht vorstellen müsste. Als ich dann doch jemanden, der mich höflich gebeten und nich angeschnauzt hat, den Platz eben mir gegeben hab, motzte der inzwischen ziemlich trunkene Typ von Gegenüber mich wieder an.
Ich würdigte ihm keines Blickes und meinte, er hätte mich doch so höflich gebeten.

Okay, dank Hannover waren diese Leute weg ... und sie wurden dank des Fußballspiels durch ihren Alkohol konsumierenden Nachwuchs ersetzt. Ok, schlimmer konnte es nicht werden ... letztendlich kam ich gestern Abend sehr, sehr müde und entnervt zuhause an. Ein Glück, dass ich erstmal die nächsten 2 Wochen nicht nach Hause fahre.

Kommentare:

  1. das klingt wirklich nach einer furchtbaren Zugfahrt.

    fährst du in 2 Wochen erst wieder? ... denn in 2 Wochen ist natürlich das nächste Heimspiel der Hannoveraner ... und auch wieder an einem Sonntag. Hoffe du kommst dann nicht wieder genau in die Zeit der betrunkenen Fußballfan-Bahnfahrer hinein.

    LG

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  2. hehe ich kenne das. Habe eine Fernbeziehung und fahre daher öfters mit dem Zug zu meiner besseren Hälfte. Und eigentlich ist es immer der Horror. Irgendwas passiert immer und es sitzen IMMER seltsame Menschen neben mir. Die tatsache dass wir eine Anstalt direkt gegenüber vom Bahnhof haben, macht die Sache auch nicht besser ;) Früher habe ich mir immer ein 1te Klasse Ticket geholt, aber da war es auch noch bezahlbar...

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  3. Aloha, ich habe dir den Kreativ Blogger Award verliehen :-)

    http://mrssuja.blogspot.com/2009/11/kreativ-blogger-award.html

    Liebe Grüße Suja

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