Willkommen auf Blumen im Nirgendwo! Viel Spaß beim Lesen dieses Blogs! Bei Fragen, Anregungen, Kritik oder Artikelwünschen kannst du gerne einen Kommentar hinterlassen. Blognews vom 27.01.2014: +++ Gesichtet im Januar: Essence Kalinka Beauty Limited Edition überraschend gut, Essence Ice Ice Baby Limited Edition, Catrice Cremé Fresh LE und Alverde Vintage Rose LE leider eher enttäuschend +++ Bald neue Blogposts zu MAC und Kosmetik Kosmo Pinseln von Sid/QueenofEvilness +++ Neue Blogposts von Co-Bloggerin Innocence +++ Hanas Mutti stellt ihre Lieblingsprodukte von Lakshmi und Dr. Hauschka vor
Posts mit dem Label Diskussion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Diskussion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

26. August 2013

Das World Wide Web - 6 Dinge, die ich nicht verstehe

Das Internet ist für mich ein Medium, über das ich mich austausche, aber letztendlich gibt es auch hier im World Wide Web nicht verstehe.




1. Sich übers Internet verlieben:
Ich kann das nicht, aber naja, ich bin natürlich kein Maßstab und denke, dass es durchaus möglich ist, aber  bei mir ist es so, dass ich nie sagen könnte, dass ich einen Menschen liebe ohne ihn jemals in der Realität getroffen zu haben. Zuneigung, okay, die kann man auch durch Kommunikation übers Internet für jemanden entwickeln, aber wirklich Liebe? Ich meine damit nicht Paare, die sich nur übers Intenet kennengelernt haben, sondern vielmehr Beziehungen, die übers Internet geführt werden. Ich kenne wirklich einige, die ihre "Freunde" oder "Freundinnen" in Kanada, Norwegen und den USA haben und dann dafür sparen, sie einmal besuchen zu fahren. Natürlich, die Vorstellung an sich wäre romantisch, vor allen Dingen noch vor 10 Jahren, als wir noch im Chat-Zeitalter waren.

2. Chatten:
Ich mochte es nie, ich werde es nie mögen und Skypen ist auch absolut nichts meins! Bei Skype habe ich mir nur angemeldet, weil einige meiner Dozenten sich ausschließlich nur noch per Skyp Sprechstunde treffen lassen. Ich höre lieber die Stimme meines Gegenübers oder treffe Leute noch immer am liebsten persönlich. Eine Freundin von mir ist zum Beispiel ein warmherziger Mensch, schreibt aber so sachlich Emails, dass man oft denkt: "Ist das derselbe Mensch, mit dem ich vorgestern Shoppen war und die so herzhaft über Dies und Jenes lachte?" Nein, ich liebe Schreiben, aber so ein Chat vermittelt mir nicht genug Emotionen ... wir sind schließlich alle keine jungen Goethes, die voller Inbrunst "Willkommen und Abschied" schreiben und es dann etwa 20 Jahre später in einer zweiten Version komplett verhunzen.


3. Hater/Flamer/Trolle oder wie immer die sich nennen wollen:
Ich nenne sie Rumpelwichte. Sie kommen irgendwohin, versuchen zu randalieren und freuen sich, wenn andere Leute auf ihren Scheiß eingehen und sauer sind oder reagieren. Gerade hatte ich wieder so einen auf meinem Blog. Motzen bringt da nichts, denn diese Menschen sind einfach - zmindest meine Meinung nach - unbelehrbar, infantil und wollen auf negative Art und Weise auf sich aufmerksam machen.
Und da es ja irgendwie peinlich ist, in der Öffentlichkeit rumzurandalieren, weil dafür meist das Selbstbewusstsein oder ähnliches fehlt oder das Schamgefühl zu groß ist, machen sie es ganz bequem und anonym von Zuhause aus.
Sinnlos.
Infantil.
Nicht ohne Konsequenzen.
Einige aus meinem Bekanntenkreis haben sich schon im Fakeaccount erstellen und Flamen die Finger verbrannt - eine Bekannte mit Fakeaccount in einem sozialen Netzwerk ist mit einer Geldstrafe noch einmal gerade so davon gekommen.
Ich verstehe auch das Prinzip nicht, was dahinter steckt. Man fühlt sich doch nicht dadurch besser, andere Leute, die man auch nicht kennt, zu verarschen oder zu mobben (Sorry für das Wort, es erinnert mich an Wischmob!), oder?
Oder man unterhält sich damit, sich als 40jähriger Mann in einem Forum als 16jähriges Mädchen auszugeben und Threads zu eröffnen, bei denen allen sofort klar ist, dass das ein Fake ist.
Wenn ich persönlich auf irgendetwas sauer bin oder zu viel Energie oder Zeit habe, treffe ich mit einer Freundin oder mache Sport, aber auf die Idee mit Fakeaccounts und Leute verarschen oder beleidigen bin ich in den letzten 2 Dekaden nie gekommen.


4. Fremdgehportale:
Offene Beziehungen oder Affären, Polygamie im Einverständnis ... alles okay, wer es mag - ich lebe halt lieber monogam. Aber einen Menschen den man ja eigentlich liebt, betrügen und den/die passende/n Partner/in per Mausklick finden? Natürlich dürft ihr anderer Meinung sein, aber ich finde es armselig! Wenn es Probleme gibt im Sexleben oder sonst wo oder eine Frau oder ein Mann Sehnsüchte oder Phantasien hat, die sie oder er ausleben möchte, dann kann man das auch ansprechen. Probleme tot zu schweigen hilft keiner Beziehung weiter und dann perInternet fremd zu gehen ist sicherlich auch keine Verbesserung der Lage.

5. Cybermobbing:
Videos, wo man Leute zusammenschlägt oder anderer Raudikram? Das ist echt krank .... sorry, dafür finde ich nicht mehr Worte. Ich weiß nur, dass einst in einer Schule bei mir in der Nähe vor einigen Jahren einige Jungen dank einer solchen Aktion allesamt nun vorbestraft sind und ehrlich - wenn man so etwas macht, dann muss man auch mit den Konsequenzen rechnen und nicht wie ein kleines Baby rumheulen, wenn man erst Leute verprügelt, das Ganze online stellt und dann so tut, als hätte man nicht gewusst, dass es dem Opfer wehtut und das die Ganze Welt davon weiß und man auch zurückverfolgen kann, wer der Urheber ist.

6. Onlinespiele:
Ich liebe es, draußen zu sein und könnte mir nie vorstellen, mehr als 1 Stunde am Stück am PC zu sitzen und Farmville2 oder World of Warcraft zu zocken. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich so oft meine Hausaufgaben und Arbeiten für Uni am Lapotop schreiben muss und ich lieber meine Freizeit draußen verbringe und zum Sport oder Schwimmen gehe, in die Stadt und etwas mit Freunden unternehme. Ich bin allgemein der "Können wir was unternehmen?"-Mensch. Deshalb fahre ich auch öfters nach Hannover, Braunschweig, Holzminden, Bremen, Cuxhaven, Stade oder nach Hamburg, weil eine andere Umgebung einfach Spaß macht.

So, das sind meine 6 Dinge, die ich nicht verstehe. Natürlich rein subjektiv, denn vielleicht kann mir einer von euch erklären, was so faszinierend an Onlinespielen ist.


Was gibt es im Internet, dass ihr nicht versteht oder seltsam findet?


18. August 2013

Bezahlte Werbung in Beauty-Videos? Beschiss!



Vielleicht habt ihr die Diskussion schon längst mitbekommen, vielleicht auch nicht - die Youtuberin ViktoriasSecrets hat eine Mail publik gemacht, in der ihr angeboten wurde, 150 Euro dadurch zu verdienen, indem sie ein Produkt positiv in einer Review oder einem Favoritenvideo erwähnt.

Ehrlich, gegen Sponsoring - auch von High End Marken wie Chanel, Dior, Lancôme etc. - habe ich nichts.
Dann müsste ich mich ja auch selbst hassen, da ich für euch gerade Sachen von Essence und Catrice teste, die ich kostenfrei im Rahmen von Events bekommen habe. Eine Diskussion zu dem Thema gab es ja schon vor Jahren und ich bin der Meinung, dass es okay ist - schließlich ist es eine Win-Win-Situation: Die Blogger oder Youtuber haben Stoff zum Berichten, die Unternehmen bekommen kostengünstige Publicity.
Ich finde persönlich aber zwei Sachen bei gesponserten Sachen wichtig: Erstens Ehrlichkeit gegenüber den Lesern/Zuschauern und zweitens, dass man die Artikel/Videos als "sponsored" oder "PR Sample" kennzeichnet, was die meisten ja auch machen.
Zum Thema Ehrlichkeit ist es einfach besser, wenn man wirklich sagt, wenn ein Produkt nicht gut ist. Davon hat das Kosmetikunternehmen ja auch was, wenn ich z. B. in der kommenden Review zu den Essence Eye Sorbets anmerken werde, dass diese bei mir nach bereits einer Stunde creasen und mangels fehlender Grundfarbe unhübsch auf dem Auge aussehen, wenn man sie solo trägt und daher nur als Highlighteroder AMU Topping über Lidschatten oder Eyeliner dienen können.

Sponsoring ist das eine, 150 Euro für eine vorgegebene Meinung ist meiner Meinung nach Betrug an den Zuschauern.
Ich finde das absolut nicht in Ordnung. Zurecht fühlen sich viele verarscht und reagieren aggressiv auf das Thema.

Wie ist eure Meinung zu dem Thema?

PS: Falls ihr noch nicht das Video von Vika kennt:


17. August 2013

Mitmach-Aktion + Diskussion: Die ungeschminkte Wahrheit



Erstes Thema: Wie stehe ich zum Thema Ungeschminktsein? 
Es gab nie eine Zeit, in der ich grundsätzlich nicht gerne ungeschminkt war. Meine Haut war nie eine krasse Problemhaut. Natürlich, ich hatte einmal 2010 periorale Dermatitis und ich hatte in meiner Jugend Pickel, aber das alles waren keine massiven Hautprobleme.
Ich habe mich in meiner Haut höchstens mal ein bisschen unwohl gefühlt, wenn ich ganz starke Augenringe nach einem Lernmarathon hatte.

Bin ich eher gerne oder ungerne ungeschminkt? 
Für mich ist ungeschminkt sein quasi der Normalzustand. Eigentlich (?) erwartet man ja von einer Beautybloggerin, dass sie sich täglich schminkt, aber oft ist es so, dass ich, wenn ich zuhause bin, gerne mit Schminke experimentiere, wenn ich die Zeit dazu habe. Bin ich in Eile oder habe eine lange Liste an Aufgaben zu erledigen, fällt mein Makeup dezent aus oder ich schminke mich meist gar nicht, weil ich nicht lieblos meine Schminke draufklatschen will. Aber selbst bei besonderen Anlässen habe ich kein Problem damit, ungeschminkt zu erscheinen. Im Alltag ist es mir recht egal, ob ich draußen mit krassen Gothic-Makeup a la ASP oder ungeschminkt erscheine: Die Leute sollen mich ja nicht danach beurteilen, ob und wie ich geschminkt bin.

Was muss, wenn ich mich schminke, dann allermindestens geschminkt sein? 
Ich brauche keine Foundation, Concealer + Puder reichen mir - wenn ich mich schminke, muss zumindest ein Hauch Rouge drauf sein, ansonsten finde ich mich zu Porzellanpuppig. Meine Lippen einzufetten mit meinem Burt's Bees Lippenbalsam oder dem Catrice Lip Pencil in Sheers! reicht mir.
WAS SEIN MUSS: Augenbrauen mit Stift nachmalen, denn ich habe in einer Augenbraue durch einen Sturz als Kind dort eine Lücke in den Augenbrauen.
Mascara ist bei mir auch gern im Alltag gesehen, muss aber nicht zwingend sein.

Meine Inspiration zu dem Thema:
http://www.ifiwereaudrey.com/2013/08/i-feel-naked.html 
http://www.kleinstadtcarrie.net/2013/07/zweiter-versucht-bloggerparade.html

Zweites Thema: Wie steht ihr zu Schminke?
Schminke ist für mich kein supererstrebenswertes Luxusobjekt wie ein Porsche fahren oder Markenkleidung kaufen.
Natürlich ist Schminke Luxus, aber ich sehe Schminke wie Werkzeug an - genauso, wie man sich qualitativ gute Pastellkreide und spezielles Papier zum kreativen Malen kauft, kaufe ich mir Kosmetika zum kreativen Schminken - und dann ist mir egal, ob auf dem Kajal, Essence, Catrice, p2, Chanel, Dior oder MAC steht. Solange die Qualität stimmt, ist alles gut, wenn der Preis im Vergleich zur Qualität echt günstig ist, umso besser.

Wie habe ich mit dem Schminken angefangen? 
Kindheit: Nur zu Fasching, aus Mamis Schminkschrank - das war natürlich immer ein Ereignis! Aber in den Ferien habe ich immer bunten Nagellack getragen, zur Schule durfte ich keinen tragen. Ab der sechsten Klasse habe ich dann trotzdem mit Nagellack angefangen, damals hatte ich eine blaue Phase, die ich ca. 9 Jahre lang hatte - meistens schöne Türkistöne auf den Nägeln.
Jugend: In der Schule habe ich mich NIE regelmäßig geschminkt, ab 16 Jahren spartanisch zu Referaten. Aber ich hasse gehetztes Schminken und da mein Taschengeld nicht besonders hoch war und ich dadurch, dass ich 1 Stunde für meinen Schulweg (10 Minuten Fahrrad + 30-40 Minuten Zugfahrt + 3 km laufen) brauchte, schlecht nebenjobben konnte ohne dafür in der Schule mit schlechten Noten zu büßen, habe ich mich wirklich nur am Wochenende zum Feiern und zu besonderen Anlässen geschminkt, da dann aber umso kreativer. Damals hatte ich fast alles von Manhattan, ein bisschen von MAC und Essence.
Ab 2007: Durch Praktika bei Fotografen und dem Hobby Fotografie habe ich mehr und mehr mit Schminke zu tun gehabt und mich mit dem Thema mehr auseinandergesetzt, vermehrt bei IhrPlatz Sachen von Catrice und Essence gekauft, mich mehr mit LEs auseinandergesetzt .... Ich war immer neidisch auf die, die DM oder Müller in der Nähe hatten, in Cuxhaven gab es damals nur Rossmann in der Stadt und IhrPlatz im Industriegebiet, wo ich so gut wie nie hinkam. Dann kam Youtube und den Rest der Geschichte kennt ihr, oder?

Was bedeutet Schminke für euch?
So komisches es klingt - durch Schminken lernt man sich selbst kennen und zeigt, dass man sich mag.
So ganz entgegen der Klischees, dass man sich ja nur schminkt, um Komplexe zu verdecken und sich hinter einer Maske zu verstecken.
Nein, wenn man sich schminkt, dann weiß man doch: Was sind meine Vorzüge, was kann ich betonen? Man zeichnet seine Augenform nach, weiß, welche Lippenform man hat. Man weiß, wie der Rouge am besten aufgetragen wird, ob man lieber Statement Lippenstift oder Smokey Eyes trägt.

Zum anderen kann man sich durch Schminke verwandeln. Man wirkt jünger, älter, kann zur Oma werden, zum Fabelwesen, zum Vamp, zum Zombie ... der Kreatvität ist keinerlei Grenze gesetzt und wenn es mal misslingt, kann man es einfach abschminken - so einfach geht das!


Was ist Schminke und Ungeschminktsein für euch?

7. Oktober 2012

Anorexie vs. Magerwahn vs. Zügellosigkeit

Vielleicht trifft es so das Thema:
Wir leben im Überfluss in der westlichen Welt und ersticken quasi in unseren eigenen Lebensmittelbergen. Lebensmittel sind heutzutage nicht nur lebenserhaltend, sondern auch Luxusgüter, eigentlich Unnützes wie Actimel, Fruchtzwerge oder isotonische Wässerchen mit Vitaminzusätzen werden  uns von der Lebensmittel als besonders gesund angespriesen, damit wir
Und wir kochen, backen und schnibbeln um die Wette, um im Web 2.0 zu zeigen, wer das schönste Eyecandy Food macht und denken dabei nicht an Kalorien oder woher die Eier aus dem Fertigkuchen stammen, den wir für unsere Cake Pops gekauft haben, um Zeit zu sparen.
Wie gesund unser Essen ist, welche Inhaltsstoffe dort enthalten sind oder die ethischen Aspekte? Die scheinen sekundär zu sein.

Dann ist da aber das Ideal, dass uns tagtäglich in Medien aller Art vermittelt wird. Die neusten Diäten und Lästereien, welcher Star pummelig geworden ist und welcher Star durch harte Disziplin wieder seinen Traumbody hat. Und wenn eine dicke Frau erfolgreich ist wie Beth Ditto oder Adele, dann ist es immer irgendwie etwas ganz Besonderes. Aber wie bei Amy McDonald oder Jennifer Hudson kann es auch sein, dass diese uns2013 oder 2014 mit Größe 38 entgegenstrahlen und das neuste Werbegesicht für irgendeinen neuen Abnehmtrend sind.
Eine schöne Frau sollte zwar nicht superknochig sein, aber Speck ist etwas Schlechtes und wenn man eine dicke Person etwas Ungesundes essen sieht, hält man sie gleich für maßlos.

Im Winter 2010/2011, der ja wirklich extrem kalt war, ging ich in einem Zwiebellook mit mindestens 5 Lagen in einen s.Oliver Store in Hamburg, die bekannterweise bis Kleidergrlße 48 führen. Die Verkäuferin begrüßte mich mit den Worten, dass ich hier falsch sei und doch zu Ulla Popken oder Moby Dick gehen sollte, weil sie keine Kleidung in meiner Größe führen. Okay, ich bin dick, aber so dick, wie ich an dem Tag erschien, war ich nun auch nicht. Meine Freundin und ich hatten einen kleinen Lachanfall und gingen in einen Laden, wo man uns nicht so unfreundlich behandelte.
Bislang wurde ich eigentlich selten diskriminiert, weil ich dicker als andere bin und wenn, dann auf einem Niveau bei dem ich sagen kann, dass es mich nicht kratzt, dass diese oder jene Person über mich dieses oder jenes denkt.
Aber ich kenne auch andere Leute, die wirklich Probleme mit ihrer Figur und litten, introvertiert sind und die das Mobbing in der Jugend geprägt hat. Kinder und auch Jugendliche können manchmal so grausam sein ...

Wie ich darauf gekommen bin?
http://vscreams-wonderland.blogspot.de/2012/10/tabu-thema-anorexia.html

Fett sein ist heute einfach.
Guckt euch im Supermarkt um. So viele verarbeitete Lebensmittel und so lange Zutatenlisten. da ist es klar, dass wir mit diesem Snack, dem Popcorn im Kino oder jenem Frappuchino  Hunderte von Kalorien zu uns nehmen und das mal eben eine Pizza in den Ofen schieben heißen kann, dass man die halben Kalorien, die man am Tag braucht, damit innerhalb von 10 Minuten zu sich nimmt.
Hilft es also vielleicht, bewusster zu essen?
Oder ist die Gehirnwäsche der Lebensmittelindustrie zu stark?
Darf man eigentlich heute dick sein und ab wer setzt da die Grenzen, ab wann einer nicht mehr schön ist?

Anorexie ist eine Krankheit.
Viele stellen sich das immer so vor, dass die bösen, bösen Medien Schuld sind, aber von Bekannten von mir, die wirklich darin litten oder leiden weiß ich, dass es oft viel mehr ein Spiel mit der Kontrolle ist.

Der Magerwahn ist ein Ausdruck des heutigen Körperkults, hat so in etwa Richard David Precht in einem Interview für das ZDF 2009 gesagt. Dieser Satz blieb bei mir hängen, weil er schlichtweg wahr ist. Der Druck, gut auszusehen ist hoch und es gibt viele berufliche Branchen, in denen das Aussehen von Bedeutung ist.

Wie ist eure Meinung zu dem Thema?
Wie empfindet ihr die heutige Gesellschaft und gibt es wirklich dieses Klischee, dass uns heutzutage dünn = gut, dick = schlecht eingetrichtert wird?

29. September 2012

Bundesvision Song Contest 2012 ODER Rappen wir um die Wette

Ich hatte mir diesen Freitag extra frei genommen, weil ich einen Termin um 19 Uhr hatte. der wurde aber leider abgesagt.
Also, was tun an einem freien Freitagabend?
Ich habe ein paar alte Freundinnen angerufen und eine hatte Zeit, wollte aber unbedingt den Bundesvisionsongcontest gucken. Ach, den gibt es noch? Seitdem Raab sich auch mit Oslo und Baku wieder dem Grandprix d'Eurovision de la Chanson zugewandt hatte mit Lena und dem anderen Typen, der gewonnen hat, habe ich den Bundesvision Songcontest gar nicht mehr wahrgenommen. Aber ohne Fernsehen bekommt man auch einfach nichts mehr von Woks, Stockcars oder Turmspringen mit. Meist wird man nur auf der Arbeit oder in der Uni gefragt: "Habt ihr am Wochenende die TV Total xyz gesehen." Nö ...
Schlag den Raab habe ich bislang auch nie gesehen, weil es das TV-Format erst gibt, seit ich keinen Fernseher mehr besitze.

Okay, Bundesvisionsongcontest war bislang immer ganz gut, um neue Bands zu finden, die einem gefallen könnten.
Begonnen hat die Show mit Seeed als Eröffnungsact und ich muss zugeben, dass das Lied "Beautiful" mal gar nicht so toll war, wenn auch die instrumentale Begleitung stimmte.
NRW trat mit Luxuslärm an. Deren Song erinnerte mich allein vom Titel her an "Like the way I do" von Melissa Eldrigde. Der ganze Song wirkt wirklich extrem abgekupfert davon, was ihn aber nicht unbedingt qualitativ besser macht. Und dieser pseudorockige Klang ... das tut in den Ohren weh! Die Band war schon vorher nicht mein Fall, aber der Song ist im Nachhinein betrachtet vielleicht noch einer der besten Songs gewesen. Hätten vielleicht alle ihre Songs schreiben sollen anhand von "Vorbildern", die täglich durchs Radio dudeln? Bundesvision-Abkupfer-Contest.
Natürlich, man kann nicht das Rad mit einem Song nicht neu erfinden, aber dann doch lieber Bodo Wartke mit der Säge oder "Tanz den Bibo" von Olli Schulz. ("Wir fahren in den Heidepark, du Spacken!" - Ja, seit ich ab und an in einer Uni-Arbeitspause mit Kopfhörern Neo Paradise in der Bibliothek gucke + höre, bin ich noch ein größerer Fan von Olli Schulz geworden, den ich schon vor dem beigen Album kannte, weil Hamburg meiner Heimat ja nicht fern ist.)
Chris Cosmo für Hessen war eintönig, aber okay. Das Originellste war wahrscheinlich noch der Songtitel "Herzschlag" an sich. Die Hookline hängt einen nach einer Minute spätestens zu den Ohren raus. Ich bin auch kein Fan von der Stimme des Sängers. Aber trotzdem war es okay. Naja, zumindest kein Hiphop.
Thüringen mit Maras April war auch ebenso okay, aber ebenfalls nicht überragend. Aber zugegebenermaßen geht "Himmel aus Eis" ein wenig ins Ohr. Klingt ein bisschen wie ein Beitrag beim Vorsingen für die Gesangsschule. "Ich hab mal etwas Selbstgeschriebenes mitgebracht." Und wahrscheinlich ist ihr Vorbild Joy Denalane.
"1000 Meilen" von Pickers (eigentlich aus Berlin, aber der Schlagzeuger stammt aus Rheinland-Pfalz, daher treten sie fürs letztere Bundesland an) tut hingegen eher in den Ohren weh. Klingt wie Kaiser Chiefs mit ein bisschen Mando Diao auf Deutsch. Noch immer einer der besten Songs. Nur der Refrain nervt. Mit besseren Refrain hätte der Song Potenzial zum Ohrwurm.

Bayern mit Fiva und dem Phantom Orchestra hätten den Text lieber bei einem Poetry Slam vortragen sollen, denn musikalisch war das eher für die Katz. So tut das eher in den Ohren weh. Ein Kumpel von mir ruft zu dem Zeitpunkt, während das Lied läuft, an und trifft es auf den Punkt: "Was für ein Scheiß ist das denn!?" Als Musikvideo hätte ich es wohl auch nach dem ersten Refrain weggeklickt.
Brandenburg? Mellow Mark feat. Nina Maleika mit "Bleib bei mir". Kaum der Rede wert. Max Herre meets 1000x berührt. Klingt so, als würde es nicht passen? Tut es auch nicht. Vielleicht, wenn man genug von dem richtigen Zeug geraucht hat und es als Reggae wahrnimmt.
The Love Bülow aus dem landschaftlich schönen Mecklenburg-Vorpommern mit "Nie mehr". Gute Musik, aber nur dazu zu singen wäre die bessere Fall gewesen. Die Stimme des Sängers ist schön, aber Kinders, Linkin Park ist out. In einem solchen Song hat kein Sprechgesang was verloren.
Vierkanttretlager, Schleswig-Holsstein. Es gibt bessere Songs von der Band, die ich durch das Deichbrand 2012 kenne. Dieser ist ein bisschen eintönig. Aber zumindest kein Sprechgesang. Irgendwie erinnern sie mich an Madsen in ruhig. Und das ist doch knuddelig, oder?
Die Orsons feat. Cro mit "Horst und Monika" fürs mir gänzlich bekannte Saarland. Mein liebster Song des Abends, lustig und mit schönen Klang, der natürlich überragend ist, aber ein Highlight des Abends. Wer so blöd ist, und den Songtext zu ernst nimmt, hat wohl noch nie Ärzte gehört. Aber warum Horst? Da gibt es schlimmere Namen, die man verunglimpfen kann.

Johanna Zaul mit dem "Sandmann". Den von E. T. A. Hoffmann mag ich. Johanna hingegen war stets darum bemüht, einen guten Song über den Sandmann zu schreiben. Naja, zumindest der Refrain klingt nicht ganz so nach Pupu. Aber warum macht sie einen auf Falco mit dem Pseudohicksen. War das überhaupt Falco?
Niedersachsen präsentiert die Band Ich Kann Fliegen mit dem Song "Mich kann nur Liebe retten". Mein Bundesland. Muss ich mich nun schämen oder nicht? Ein bisschen schämen, weil das Lied ein rezeptfreies Einschlafmittel ist. Ich glaube, dass wir noch nie einen langweiliges Lied für Niedersachsen hatten. Und die Chöre im Hintergrund ... 30 seconds to Mars, 2. Album, This is war ...
B-Tight für Berlin, einige bei uns verlassen aus Protest die Wohnstube.Ich weiß nicht, was mir bevorsteht. "Hat B-Tight zu viel Rock geschluckt?" Okay, anscheinend hat er mal ein bisschen Kid Rock oder H-Blockx gehört. Der Sound war gut, klang halt H-Blockx. Nur B-Tights Text dazu hätte nicht sein müssen.
Schné, Bremen, "Alles aus Liebe". Nena auf Helium, Fremdschämen für den Text. Vielleicht haben sie ja bessere Songs. Kein weiterer Kommentar.

König Boris als Der König tanzt aus Hamburg für Hamburg. Im Herzen bin ich ja auch eine Hamburgerin. Boris sieht aus wie eine Mischung aus Kiss und Alex aus Clockwork Orange.
Über den Song kann man negativ sagen: Total sinnloser Text. Positiv gesehen empfinde ich ihn  in der Tradition der  experimentellen Lyrik, bei der es um eine allgemeine Sprachskepsis geht, die nach dem zweiten Weltkrieg auftrat. Verständlich, denn in Deutschland war während der Zeit des Nationalsozialismus die Sprache für Propaganda missbraucht worden. Da ist es nur logisch, den Sinn von Worten in Frage zu stellen und der Sinnlosigkeit Ausdruck zu verleihen. So wäre es doch nicht schlecht, sich die Sinnentleerthalt als gewollt vorzustellen. Wenn wir uns den Text ansehen, kann man sich höchstens bei Ernst Jarndl ab und an nicht die Frage stellen, was uns der Autor damit sagen wollte. Vielleicht auch eine Kritik an der Großstadt?
Laing treten mit "Morgen immer müde" für Sachsen an. Sagen wir es so: Morgens finde ich das Lied persönlich kacke, abends auch. Vor dem Essen, nach dem Essen und dazwischen auch.
Xavas für Ba-Wü. War klar, dass die gewinnen werden. Wer Xavier Naidoo im Gepäck hat, kann nur gewinnen. Da hätte Herr Naidoo auch einfach die aktuelle Tageszeitung vorsingen können. Vielleicht wäre das sogar besser gewesen, denn eine Tageszeitung hat teils bessere Textbeiträge als dieser Liedtext.

Mein Platz 1 ist Platz 11 (1000 Meilen) geworden, außerdem mochte ich Platz 5 (Saarland, lustig) und 6 (die knuffigen Jungs aus dem Norden).

Subway to Sally, In Extremo, Ooooooomph, die anderen zwei Drittel von Fettes Brot oder Peter Fox ohne Seeed, aber mit Orchester, wo seid ihr gewesen?
Nächstes Jahr muss ich hoffentlich an diesem Abend arbeiten.

23. September 2012

Roche und Böhmermann: Wir machen jetzt mal Talk Show

Charlotte Roche kennt wohl jeder.
Wenn nicht als ehemalige Viva-Moderatorin, weil das offen zugegeben ja auch schon ein paar Jahre her ist, dann sicher als Autorin von Feuchtgebiete und Schoßgebete. Zwei Romane, die viele als "etwas ekelig" bezeichnen.
Zugebenermaßen habe ich keinen der beiden Romane selber gelesen, aber Feuchtgebiete als Hörbuch gehört, gelesen von Charlotte Roche selber. Die Art, wie sie das Buch vorgelesen hat, hat dem Ganzen ein wenig die Ekeligkeit des streckenweise etwas schmuddeligen Inhalts genommen. Aber dieses Buch ist dennoch zumindest provokativ und ehrlich und nicht so ein verklemmt geschriebenes Buch wie die 50 Shades of Grey Triologie. Dazu, dass sie mit diesen einfach geschriebenen, aber dennoch provokativen Büchern nicht nur in Deutschland große Erfolge feierte, ist doch ein guter Grund, sie zu beglückwünschen.



Wer ist eigentlich Jan Böhmermann?
Der Name sagte mir auch zunächst nichts. Dank Wikipedia habe ich mich schlau gemacht, aber ich muss ehrlich zugeben: Bislang ist dieser Mann mir nicht in der Medienlandschaft über dem Weg gelaufen und wenn, dann hat er keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dadurch, dass er aber noch jung für sein Geschäft ist (nur 8 Jahre jünger als ich!), ist das auch nicht zwingend notwendig. Da ich seit 3 Jahren nur noch ab und an mal Fernsehen gucke oder Radio höre, wenn ich bei meinen Eltern in den Semesterferien bin und keinen Semesterferiennebenjob habe oder Hausarbeiten schreiben und deshalb in meiner Studiumsstadt dauerpräsent sein muss, kann ein aufstrebendes Mediengesicht schon mal total an einem vorbeigehen. Ich meine, lieber  ein mit unbekanntes Gesicht als irgendein Oli P. oder andere Gesichter, die man schon zu Genüge auf vielen Sendern hat flimmern sehen.

Da gibt es diese Sendung.
Ja, EIGENTLICH gibt es sie schon seit März 2012. Aber ich besitze keinen Fernseher und habe die Sendung erst Anfang des Monats entdeckt.
Die Themen sind eher privat und mal kann man auch auf Fragen wie "Sind deine Brüste echt? oder "Was machst du, wenn du Pickel am Hintern hast?" (Auch wieder kurz in 23.9., wo es dann gar zum Arschpickelfetisch ausartet.)
Immer der Versuch, jede Folge etwas individuell zu gestalten. In der aktuellen Sendung von 23.9. wurden kleine Internetclips gezeigt (wie die Nyan Cat, aber leider nicht das Techno Chicken), in einer Folge gab es innere Monologe der Gäste und Moderatoren, in einer Sendung gab es dauerpräsentes Product Placement eines Alkoholcolamischgetränkes mit dem wundervollen Namen Glump. Also keine dieser stereotypen Sendungen, sondern ein Versuch, die Liturgie wie beim Gottesdienst, die ja meist immer dasselbe ist, zu durchbrechen und etwas Abwechslung zu dem Grundkonzept der Sendung beizumischen.



Nach der Sendung gibt es immer, wenn alle Gäste und das Publikum aus dem Studio ist, ein Gespräch zwischen beiden Moderatoren, was heute gut und was schlecht lief.

Ich muss gestehen: Ich bin verliebt.
Auch, wenn diese Sendung vielleicht durch die Alkohol- und Raucherlaubnis nicht didaktisch wertvoll ist, mag ich die unkonventionelle Art dieser Sendung. Sie ist das, was Fernsehen sein sollte: Nicht berechenbare und daher immer wieder überraschende Unterhaltung, die sich selbst, die Gäste und die ganze Medienlandschaft auf subtile Art aufs Korn nimmt. Schade fand ich natürlich, dass Farin Urlaub aufgrund der Rauch- und Alkoholerlaubnis die Sendung abgesagt hatte, aber auf der anderen Seite finde ich es verständlich.

Habt ihr diese Sendung schon gesehen und was haltet ihr davon?

12. September 2012

Soft Porno trifft Schmonzette: Shades of Grey Geheimes Verlangen


Ja, ich muss zugeben: Ich habe mich auch dazu verleiten lassen, Shades of Grey zu lesen und weiß jetzt schon. Ich werde den zweiten Teil auch lesen. Nicht, weil ich den teils ziemlich eintönigen und wiederholenden Schreibstil so toll finde, den ich von einer britischen Autorin nicht erwartet hätte, sondern, weil ich wissen will, wie es weitergeht.

Die Geschichte ist irgendwas zwischen typischen Shojo Manga, Rosermunde Pilcher und Soft Porno der zahmen Art. Kurz gesagt: Eine Schmonzette.

Ein keusches Mädchen hat sich aufgespart und ist eigentlich eher bieder: Die Männer der realen Welt kommen einfach nicht an ihr Ideal aus ihren heißgeliebten Büchern heran. Bislang weißt sie die Avancen von anderen Männern einfach ab. Da kommt aber ein ultrareicher und gutaussehender Typ, der sie nicht nur total scharf macht, sondern er ist auch scharf auf sie. Das Problem, warum beide noch nicht gleich in den Sonnenuntergang reiten: Mr. Grey hat anscheinend irgendetwas in seiner frühen Kindheit vor seiner Adoption durchgemacht, was dafür sorgte, dass er jetzt sexuell so geprägt ist wie er ist ... Aber das hindert Ana nicht daran, sich auf das Abenteuer einzulassen.

Und dann? Sex, Sex, Sex. Das erinnerte mich stark an die Groschenromane, die eine Klassenkameradin von mir immer im Zug gelesen hat. Nur diese waren mit "nassen, glänzenden Eicheln" und anderen blumigen Beschreibungen lyrischer geschrieben. Also viel Sex, bei dem Ana mal explodiert und mal weggespült wird.
Okay, im Deutschen klingt der Sex nicht ganz so verklemmt wie in der englischsprachigen Ausgabe, also ...

Und da stellt sich nun für die Mädels, die sich trotz all des Rumgebummses einfühlen können, die Frage: 
Wird Ana es schaffen, mit ihm eine normale Beziehung führen zu können?
Warum ist Mr. Grey so geworden, wie er ist?
Kann sich Ana mit Mr. Greys Art arrangieren oder nicht?

Mit BDSM hat das wenig zu tun, es ist zwar ein kleiner Ausflug in die Welt, wo einem Dinge wie Flogger oder Andreaskreuze vorgestellt werden, aber wer nach 23 Uhr mal RTL2 angeschaltet hat, der kennt diese Dinge ja schon sicher ohnehin in audiovisueller Form.
Genervt hat mich die innere Göttin extrem in diesem Roman, die andauernd durch Anas Kopf hampelt. Unterbewusstsein, innere Göttin ... wie viele Stimmen sind in der Frau drinnen?


Fazit:
Ein netter Einblick in ein junges Ding, dass ihren Traumprinzen trifft, der aber ein Problem hat. Sie entdeckt ihre eigene Sexualität, entdeckt, was für ein geiler Hengst er ist und unterwirft sich freiwillig, weil sie bei ihm bleiben will. Da er der obergeile und nur irgendwie traumatisierte Oberjackpot ist, der einen starken Kontrollzwang hat, können wir natürlich auch verstehen, dass sie diesem Sahneschnittchen zuliebe das alles auf sich nimmt.
Kann man lesen, aber man darf nicht zu viel erwarten.
Die Handlung kommt manchmal durch den vielen, vielen Sex ein wenig kurz und wenn man keinen Twilight-Schreibstil mag, dann sollte man das Geld lieber in einen Rillke-Gedichtband investieren und sich darin verlieren.

Für meine eigene große sexuelle Befreiung kommt Shades of Grey es leider einige Jahre zu spät, aber hey! Nicht traurig sein, Shades of Grey. Auch Feuchtgebiete kam zu spät. (Soll ich dazu mal was schreiben? Und ja, ich habe beide Bücher von Charlotte Roche gelesen.)
Und ich bin sicher, dass die meisten von euch durch Freundinnen oder Fernsehdokus auch schon vorher ein wenig Ahnung davon hatten, was BDSM ist. Netterweise hat als ich 9 oder 10 war auf einem Kindergeburtstag, wo alle ihre Barbies dabei hatten, der große Bruder des Geburtstagskindes uns gezeigt, was man mit Barbies Reitgerte und Wolle so mit Barbie und Ken anstellen kann. Wenn ich anderen Leuten erzähle, wie ich also erfahren hab, was Bondage und SM grob ist kriegen die immer einen Schock. Warum? In dem Alter hatten wir auch schon Sexualkunde, also warum nicht gleich dazu lernen, dass nicht jeder auf Blümchensex steht und man später als Jugendliche auch mal gefasst sein muss, dass den Partner dann Dinge erregen, auf die man erst einmal nicht kommt?
Als Jugendliche kann man vielleicht durch die Schmonzette noch was lernen und hat selbst die Hoffnung: Auch, wenn er vielleicht andere sexuelle Neigungen hat als ich - die Liebe findet immer einen Weg. Und wenn halt nicht, dann war er nicht der Richtige. Es gibt noch viele dicke Fische im Teich der wirklichen Welt. ;)

Meine Alternativen:
Zum Gucken: Eyes Wide Shut (oder gleich die Traumnovelle lesen), Lolita
Zum Lesen: Im Venuspelz

Was haltet ihr von dem Buch?
Ist es den Hype wert?

14. Juni 2012

Schokoladendiät und Diäten im Allgemeinen

Ich war heute recht geschockt, als ich bei Facebook gleich mehrere Blogeinträge über Schokodiäten las.
Da ich eh schon einen Bericht übe Monodiäten vorbereitet habe, habe ich diesen Bericht quasi zu dem jetzigen, den ihr lest, umgeschrieben. Der Bezug auf Schokoladendiät fehlte.

Vielleicht kennt ihr das Prinzip. Man darf davor und danach quasi gar nichts essen und nimmt dann in den 3-4 tagen, wo man nur Schokolade ohne Füllung etc. essen darf und NICHTS anderes als Schokolade essen darf, ab.
Das funktioniert nach dem Prinzip der Monodiät - genauso wie bei Kartoffel-, Apfel- oder Reisdiät ernährt ihr euch einseitig und dadurch muss euer Körper von Reserven ziehen.

Aber ehrlich: Monodiäten schaden dem Körper! Für mich sind Monodiäten auf einer Stufe mit Rauchen, synthetischen Drogen und anderen schädlichen Substanzen.

  1. Macht man öfters oder über längere Zeit am Stück eine Monodiät, bekommt man Nährstoffmangel. Folgen sind Haarausfall, schlechte, fahle Haut, Osteoporose (Knochenschwund), häufigere Infektionen usw. - Je nachdem, was für ein Mangel (Eisen, Calcium, Balaststoffe, Vitamine) auftritt, gibt es andere Auswirkungen. Als Vegetarierin leide ich öfters unter Eisenmangel und kann einfach nicht verstehen, warum Menschen sich so etwas freiwillig antun. Ich finde es nicht lustig, vor allen Dingen im Winter schlapp und müde zu sein und fahle Haut und eingerissene Mundwinkel zu haben sobald ich vergesse, meinen Eisensaft zu trinken.
  2. Jede Art von Diät ist Schwachsinn, denn der Körper baut zuerst Muskeln ab, da das Fett seine äußerste Reserve ist. Bei Mangelernährung, die bei längerer Zeit Diät zustande kommt, werden zuerst Muskeln und dann das Fett abgebaut. 
Daher ist es einfach in unserem ernährungswissenschaftlich einigermaßen aufgeklärten Zeitalter sinnvoll, statt einfach Diäten zu machen, die dem Körper schaden, einfach sich gesund zu ernähren und dazu Ausdauersport zu machen. Ausdauersport verbrennt Fettzellen und solange man nicht über seinen Grundsatz (ca. 2000 kcal pro Tag) isst, nimmt man so auf Dauer ab ohne Muskelgewebe abzubauen oder andere unerfreuliche Nebenwirkung zu haben.

Diäten versprechen uns vieles, vor allen Dingen schnell abzunehmen.
Aber wenn man seinen Körper liebt, dann muss man ihm auch Zeit dazu geben, sich langsam auf gesunde Weise zu verändern. Man kann mit Ernährungsumstellungen natürlich nachhelfen, aber letztendlich kann man nicht erwarten, mal eben 10 Kilo abzunehmen.

Ich habe mit 16 Jahren 10 Kilo abgenommen, weil ich mich nicht wohlfühlte. Das geschah innerhalb eines Jahres und ich habe das nicht ohne professionelle Betreuung gemacht und mich vom Arzt ab und an durchchecken lassen.
Bitte glaubt mir: Mal eben 3 Kilo zu verlieren, die beim nächsten Grillmarathon wieder drauf sind ist nur halb so befriedigend wie nach 1 Jahr zu merken, dass du viel fitter und agiler bist und zudem ganz ohne Nebenwirkung durch Muskelaufbau und Ausdauersport abgenommen hast.

PS: Danke an die Ökotrophologie- und den Sportstudenten, mit dem ich vor 2 Wochen damit ausführlich diskutieren konnte.

13. Juni 2012

Hello Kitty - Ist man irgendwann zu alt dafür?


Seit ich Young Adult gesehen habe, stelle ich mir genau diese Frage. (Gleich am Anfang des Trailers an der Rezeption trägt sie ein Hello Kitty Shirt.)

29. Mai 2012

Sarah Kuttner, Rassismus in der Literatur - alle haben eine Meinung, aber worüber?

Viele von euch haben vielleicht schon darüber gelesen, viele vielleicht auch nicht.

Derzeit gibt es eine Debatte zu Rassismusvorwürfen gegen Sarah Kuttner.
Die 33jährige hatte bei einer Lesung in Hamburg eine Stelle ihres neuen Buches zitiert, in der die Figur Luise über eine "Negerpuppe" lästerte. Daraufhin wurde sie von einem 37jährigen Mannmit äthopischer Abstammung angezeigt
Quelle: http://www.abendblatt.de/kultur-live/article2287261/Negerpuppe-bringt-Sarah-Kuttner-in-Bedraengnis.html

 In vielen Berichten, die ich gelesen habe, wurde es so dargestellt, als würde Sarah Kuttner eine Anekdote aus ihrer eigenen Kindheit erzählen, was ich einfach für schlechte Berichterstattung halte.
Genauso kann man diesen "Skandal" auch als Promo-Masche sehen. Das ist jetzt nicht meine Meinung, wurde aber vielfach im Internet geschrieben. Skandale verkaufen sich gut, insbesondere bei moralisch empfindlichen Themen wie Rassismus. Das wissen wir spätestens seit Thilo Sarrazin.

Dennoch finde ich die Rassismus-Debatte berechtigt, denn inwiefern ist Rassismus in Literatur berechtigt und muss man bei einer rassistischen Figur in einem Buch davon ausgehen, dass der Autor ebenfalls rassistisch denkt?

Schopenhauer, Marx, Luther - alle haben sich beispielsweise rassistisch gegen Juden geäußert. Die Liste lässt sich noch viel weiter fortführen ... Dennoch muss man die jeweiligen Zitate immer im kulturhistorischen Kontext sehen. Damals waren Juden eine Minderheit in Europa, die bewusst ausgegrenzt wurden. Da sie kein Handwerk ausüben durften, spezialisierten sich viele Juden auf Geldhandel und wurden somit mit den negativen Seiten dieses Berufs verbunden (so wie sich heute viele über Hedge Fonds und Banker  im Rahmen der Bankenkrise beschweren). Zusätzlich wurden sie durch Ghettos oder ständige Existenzbedrohung durch Pogrome isoliert von der restlichen Gesellschaft.
In der literarischen Epoche der Romantik dichtete (Karl) Theodor Körner Gedichte, die von vielen als  Kriegshetze gegen Napoleon gesehen wird.
Auch im Realismus bei Wilhelm Busch (Die fromme Helene oder Plisch und Plum) oder Gustav Freytag (Soll und Haben, "der Jude als Inbild des Kapitalismus" Quelle: http://www.zeit.de/2007/07/Antisemitismus_in_der_Literatur) finden sich antisemitische Äußerungen und rassistische Klischees, die im 19. Jahrhundert weit verbreitet waren.
Das allein Begriffe wie Heimat und Nation problematisch gesehen werden können, zeigt "Wolken.Heim" von Elfriede Jelinek, die in diesem Theaterstück, das eine Textcollage bekannter Dichter und Denker Deutschlands ist, diese Begriffe thematisiert und darauf hinweist, dass das rassstische Gedankengut weiterlebt.

Nach 1945 ist dennoch durch den zweiten Weltkrieg Antisemitismus und Rassismus zu etwas anderen geworden. Heute und spätestens seit der 68er Bewegung gilt allgemein die Norm in der Gesellschaft, dass man Menschen aufgrund äußerlicher  oder kultureller Andersartigkeit nicht verurteilen darf.

Wie sieht es aber in der heutigen Zeit mit rassistischen Inhalten in der Literatur?
Wie sollte man die Inhalte beurteilen und was sollte man über die Autoren dieser Werke denken?

17. Mai 2012

Wir, unsere Körper und das Essen

Schönheit ist nicht nur Kosmetik, Kleidung, Sport und auf gesunden Nährstoffhaushalt achten.
Auch viel Schönheit kommt von innen ...

In diesem Sinne hat mich schon vor einiger Zeit dieser Blogbeitrag auf dem Blog Horstson mit dem Titel
"Sind wir das Zeitalter der körperwahrnehmungsgestörten, westlichen Gesellschaften?" sehr angesprochen.
Eine Modeblog, der ausspricht, was wir doch alle wissen. Der Punkt ist, dass wir nicht alle für Size Zero geboren sind und hey, ich habe mich glücklicherweise immer trotz größerer Größe in meinem Körper wohlgefühlt.

Dieser Artikel legt den Fokus auf die Modewelt und ist sehr lesenswert.

Aber da ich keinen Modeblog habe, will ich einfach aus dem normalen Leben berichten.

Ich war nie essgestört, glücklicherweise. Ich glaube nicht, dass mein Essverhalten supergesund ist, weil beim Kino einfach mal süßes Popcorn sein muss und ich auch ab und an zuckrigen Saft zum Frühstück liebe, aber alles in allem hatte ich nie Probleme damit, einigermaßen regelmäßig Sport zu machen, der mir zusagt und "normal" zu essen.

Einmal in meinem Leben habe ich eine mehrmonatige Radikaldiät gemacht, mich nur noch von Suppe, Knäckebrot und Gemüse und ab und an Obst ernährt und es hat sich mit unschönen Dehnungsstreifen gerächt.
Danach hat sich zum Glück seit 2007 bis heute ein gesundes Essverhalten eingependelt. Nach der Radikaldiät war ich geläuterl Ich glaube, ich esse derzeit nur mal wieder zu viele Kohlenhydrate ... dazu neige ich, wenn ich viel für Uni zu tun habe und den ganzen Tag auf den Campus unterwegs bin .... Ich esse auch meist nur 2x am Tag, also morgens und abends. Zwischendurch gibt es meist Gemüse oder Obst zum mitnehmen. Derzeit liebe ich Orangen und Äpfel und meine traditionellen Gurkenscheiben und Möhrensticks, die ich früher schon in der Schule dabei hatte.

Nun zu meinen eigenen Gedanken zu dem Thema Essverhalten und Körpergefühl:
Aber jeder kennt das aus seiner Umgebung, oder etwa nicht? Ich kenne mindestens ein halbes Dutzend Frauen/Mädchen und auch männliche Personen, die mit Essstörungen zu kämpfen haben oder aktuell zu kämpfen haben. Auch, wenn ich es als außenstehende, die wahrscheinlich manchmal zu viel Kohlenhydrate ist, es nicht beurteilen kann, sagen fast alle zu mir: "Der Kampf ist nie vorbei."
So ein gestörtes Verhältnis zum Essen zieht sich ein Leben mit sich.

Ich erinnere mich noch, wie ich mit einer Freundin zu ihrem Geburtstag mit anderen in einem Restaurant saß und sie in Tränen ausbrach, weil sie Angst hatte, bei der richtigen Feier nicht mehr in ihr Kleid zu passen, wenn sie jetzt die Nudelsuppe isst.

Andere Freundinnen hörten (schwachsinnigerweise) mit dem vegetarisch oder vegan leben aus dem Grund, dass sie meinten, es würde sie dick machen und das eine Eiweißdiät mit Fisch und Hühnchen ihnen besser täte. In ihrer Verzweiflung griffen manche auch zu Almased, Yokebe und all den Mist, mit dem man sich erst quält und der letztendlich auch nichts bringt, wenn man seine Ernährung nicht dauerhaft umstellt.

An der Uni bekomme ich dann auch Dinge mit, die mich erschrecken. Eine Kommilitonin erzählte mir mal, dass maximal einmal etwas größer am Tag isst, meist dann auch nur Salat und isst sonst nur Äpfel. Ansonsten könnte sie Größe 36 nicht halten, weil sie nur 3x pro Woche Sport schafft. Und eine andere machte kürzlich eine Radikaldiät, weil sie sich mit 52 Kilo bei 1,62 m viel zu dick fand, weil sie nicht mehr in Größe S passte.

So gerne ich Gemüse esse und Sport mache, ich will doch nicht nur von Grünzeug leben ...
Essen ist doch Genuss und mir geht persönlich das Herz auf, wenn mein Freund mir Pellkartoffeln mit Brokkoli und dazu nicht veganer, aber vegetarischer Sauce Hollandaise kocht, die ja ganz schön in Kalorien schlägt. Aber scheiß drauf! Es schmeckt sooo lecker, dass ich mir gar nicht meine Laune mit Kalorien zählen oder der Sorge, dass ich nun öfter Sport machen muss, verderben will.


Aber die Medien tragen dazu bei - die Zeitschriften, Fernsehen, die "Stars". Wie oft werden Promis wie derzeit beispielsweise Christina Aguilera angeprangert, weil sie zugenommen haben und wie oft findet man nicht auf den Titelseiten Diättipps hier, Diäten da. Umso besser, wenn eben diese kritisierten Personen wie Christina Aguilera darauf pfeifen, was die Medien über sie sagen (siehe hier).

Natürlich könnte ich jetzt schreiben, dass ich hoffe, dass dieses Zeitalter der Angst vor einer großen Kleidergröße vorbeigeht. Wenn es danach geht, habe ich 4-5 verschiedene Kleidergrößen, je nach Schnitt und Kleidungsstück. Aber ich glaube ehrlich nicht, dass sich viel ändern wird. Obwohl Models eigentlich nur wandelnde Kleiderständer sind, wird der Markt überlaufen und der Hype um Models wird sicher anhalten. Und wer beliebt ist, den will man nacheifern. Insbesondere, wenn Medien anprangern, dass an vorzeigbaren Menschen im Rampenlicht kein Gramm zu viel sein sollte.

Ich würde so gerne ein schönes Schlusswort für diesen Blogpost finden, aber meine Stimmung in Anbetracht der Lage ist eher resignierend.
Man muss wohl bei sich selber anfangen:
Jeder sollte versuchen, seinen Körper zu mögen wie er ist und ihm nicht zu schaden - weder durch zu viel noch durch zu wenig Essen.
Es gibt kein Universalrezept dafür, glücklich mit sich und seinem Körper zu sein, aber wenn man seinen Körper nicht als abstoßend und fremd ansieht, sondern ihn durch z. B. Sport kennenlernt, ist das sicher ein Anfang.
Mir persönlich hat immer das Fahrradfahren, Schwimmen und Wandern geholfen, insbesondere, wenn ich Wandern war für mehrere Tage oder Fahrradtouren gemacht habe. Und ich gehe auch ins Fitnesscenter und mach seit letzten Dezember Zumba. Nicht, weil ich auf Teufel komm raus Größe 34 haben will, sondern weil es mir Spaß macht und ein schöner Ausgleich zum Sitzen und Lesen im Studium ist.

16. Mai 2012

Der Blog-Zug - eure Meinung?

Wichtig: Der Artikel stammt von 16.05.12 - das sollte man beim Lesen beachten.

Leserzahlenschwanzvergleich ... damit habe ich wohl einige Blogger auf die Palme gebracht, als ich diesen Artikel schrieb.

 Die eigentliche Aussage war aber lediglich, dass ich nicht mehr als 50 Blogs regelmäßig verfolgen kann und es keinem was bringt, wenn er 500 Leser hat und davon nur 50 regelmäßig den Blog lesen und wenig bis kein Feedback geben. Für mich persönlich zählt, dass die Leserzahl nicht ausschlaggebend für die Qualität eines Blogs ist und ich euch gerne Blogs mit wenigen Lesern lese. Allein die zahlreichen Reiseblogs, die ich lese, bekommen leider kaum bis wenig Feedback, was ich schade finde. Worüber ich mich insbesondere bei meinem Blog freue ist das Feedback, das mir zu Themen, über die ich schreibe, gegeben wird. Und ehrlich: Solange ihr den Unterschied zwischen konstruktiv und beleidigend  kennt,  darf eure Kritik durchaus auch kritisch sein. Manchmal schreibe ich auch Blogeinträge, die schlecht recherchiert oder zu Themenbereichen gehören, wo man durchaus verschiedener Meinung sein kann.
 Wir alle sind nur Menschen, keiner von uns Bloggern ist perfekt - da kann es auch mal sein, dass man bei einem komplexen Thema daneben greift oder das, was man als Autor des Blogs dem Leser sagen wollte, nicht so bei diesem ankommt, wie es gemeint war, weil es missverstanden wird.

Nun geht es aber um den Blog-Zug, von dem derzeit viel geschrieben wird.
Die Seite verspricht mehr Leser und Besucher für den Blog, anmelden kann man sich einfach, indem man nur die Blog-URL angibt.

Hier ist mein erster Kritikpunkt: Jeder, also auch jemand anders als ich kann sich mit meiner Blog-URL anmelden ohne dass ich etwas davon mitbekomme. Das finde ich sehr bedenklich und anscheinend will Blog-Zug auch weiterhin kein Registrierungssystem einführen, da sie keine Daten sammeln wollen. Mir wäre das sichere System aber lieber, da Blog-Zug ja auch bei der Anmeldung zusichern kann, die gespeicherten Daten nicht an Dritte weiterzugeben. Aber das andere Leute sich mit deiner Blog-URL einfach jederzeit dort einloggen können, um für dich "gratis Werbung zu machen". Ich möchte das nicht, da ich bemerkt habe, dass in Zeiten, wo ich viele Blog-Zug-Blogbesucher hatte, auch viele Spam-Kommentare bekam, in dem andere Blogger nicht auf das Thema des Blogeintrags eingingen, sondern einfach für ihren Blog warben oder nach gegenseitigen Verfolgen fragten.

Es gibt eine Einteilung in Geschäftsreisende (Shops oder Saleblogs, soweit ich verstanden habe) und Privatreisende (also Hobbyblogger).
Diese können sich jeweils einer Kategorie, der Hauptkategorie des Blogs, einteilen.Hier finde ich es einfach schade, dass man nicht so etwas wie Hauptkategorie UND bis zu zwei Nebenkategorien auswählen kann. So schwierig kann die Programmierung nicht sein, oder?

Nach dem Einloggen hat man 10 Minuten Zeit, sich Blogs, die aufgelistet sind, an zugucken und ihnen zu folgen. Dazu müsst ihr allerdings natürlich nebenbei mit eurem Googlekonto angemeldet sein, da es nur möglich ist, den Lesern per GFC zu folgen.
Das ist ein weiterer Minuspunkt, denn außerhalb von Google, also beispielsweise bei over-blog, myblog oder Wordpress, kann GFC nicht mehr genutzt werden. Das ist eine meiner Meinung nach unnötige Einschränkung, da es ja auch universelle Alternativen zum GFC wie bloglovin gibt.

Da ich schlecht einen Artikel schreiben kann ohne es zu testen, habe ich mich zwei Wochen lang täglich auf Reise begeben und auch einige Punkte gesammelt. Wie sich diese zusammensetzen, ist mir ein Rätsel. Allgemein verstehe ich nicht, warum es überhaupt ein Punktesystem auf dieser Seite geben muss. Ist es vielleicht nicht einfach nur ein Anreiz, damit man sich oft einloggt, um möglichst viele Punkte zu sammeln?
Anders, als bei z. B. dem Essence Forum oder Dshini hat man keine klaren Angaben, wofür es wie viele Punkte gibt und was diese einem letztendlich bringen sollen außer, dass man bei den Personen mit den meisten Punkten auftaucht.

Daher ist mir auch rätselhaft, worum ich via Paypal 30 Euro für 14 Tage und 50 Euro für 30 Tage zahlen soll, um die dreifache Menge an Punkten zu bekommen, wenn ich nicht einmal weiß, was ich davon habe.
Natürlich muss jeder wissen, ob er dafür Geld zahlen will oder nicht. Ich persönlich finde es aber schade, dass man erst ganz unten auf der Seite in der letzten Kategorie endlich nicht zahlende Kunden findet.

Zeit hat man immer 600 Sekunden, um die Blogs anzusehen oder sie gleich zu verfolgen. Es gibt eine Obergrenze an Blogs, denen man pro Tag folgen kann. Lesen kann man anscheinend so viele, wie man will.
Was mich überrascht, dass anscheinend niemand kontrolliert, was für Blogs dort mitmachen. So landete ich auf einem Blog, der über eine Bloggerin, die ich nicht kannte, in vulgären Schreibstil ablästerte und auf einem anderen Pro-Anorexieblog, auf dem Fotos eines Mädels, die eine zu Eng Hose trug und eine vielleicht 1 cm dicke Speckschicht hatte, als moppelig bezeichnet wurde. Gibt es für so etwas nicht Adminstratoren und eine Blacklist?

Hinzu kommt diese Bemerkung:
"Wichtig: Um den Missbrauch dieser Funktion zu unterbinden, werden erst dann Punkte vergeben, wenn du lang genug auf einem Blog verweilt hast. Auch überprüfen wir, ob du für längere Zeit ein Leser eines Blogs bleibst. Wir behalten uns vor, Benutzer unserer Seite zu sperren oder ihre Punktanzahl zurückzusetzen, sollten sie versuchen, diese Funktion zu missbrauchen."
Wie soll so etwas festgestellt werden und werden die Punkte einem auch abgezogen, wenn man einfach Leser wird ohne den Blog jemals richtig zu lesen?

 Auch der Aufbau ist eher so ausgerichtet, dass die zahlenden Kunden am meisten davon haben:
 1. Erste Klasse
2. die meisten Punkte (haben ja zumeist bezahlende Kunden)
3. Reisende Passagiere

 Davon, dass mehr Besucher auf meinen zwei Zugreisen auf meinen Blog gekommen sind, habe ich nichts bemerkt. Und Leser habe ich auch nicht dazubekommen. Nur Spam-Kommentare und Kommentare anderer Blogger wie "Folg meinem Blog BLOG-URL" haben sich gemehrt.
Mir persönlich erschließt sich also der Sinn von Blog-Zug nicht.
Bringt es einem nur mehr Leser, wenn man ein zahlungskräftiger Kunde ist?
Und was bringen einen mehr Klicks oder mehr Leser, wenn es weiterhin kein Feedback von diesen gibt?

Ich fasse zusammen:

  • kein geschützter Account
  • Anmelden einfach durch Eingabe der Blogadresse möglich
  • daher können sich auch einfach andere anmelden ...
  • Man kann nur per GFC folgen 
  • Unklarheit wegen der Punktezahlen und warum es überhaupt ein Punktesystem gibt
  • anscheinend nur rentabel für zahlende Kunden (nach 2 Wochen Praxistest hatte ich weder mehr Leser noch mehr Feedback - nur mehr Kommentare von Leuten, die die Blogeinträge nicht gelesen haben)
  • unübersichtliches Layout der Seite

Ich würde gerne eure Meinung zu der Seite wissen.

8. März 2012

Meine Güte, war das langweilig - GNTM Folge 3 - 08-03-2012

Ich habe leider erst ab dem Gala Shotting schauen können aufgrund von Problemen mit dem Livestream.
Das Gezicke mit dem Kleid war ja vorprogrammiert, aber kleinkindisch. Luisa ist mir unangenehm aufgefallen bei dem Foto von der Haltung her. Ich kenne Mädels mit Kleidergröße 46, die einfach durch gute Ausstrahlung und Haltung auf Fotos aussehen.
Sabine fand ich wunderschön, das Verkrampfte ist mir in den Szenen auch nicht aufgefallen, ich fand sie schön.
Das Shooting fand ich gut, aber kein Mädel war unglaublich speziell wie Mädels in anderen Staffeln. Alles so 0-8-15 Schönheiten. Die drei ausgewählten Mädels haben für mich nicht herausgestochen.

Das Coaching sollte wohl witzig sein, aber es war ein Witz. Und die Sarah erinnerte mich mal wieder an die Dschungelqueen der Herzen Sarah. Da fehlte nur noch das Zack, die Bohne! Ein reiner Entertainmentfaktor ... warum ist die eigentlich noch nicht rausgeflogen?

Die Gala fand ich recht langweilig, große Promis waren dort nicht. Mehr Worte kann man dazu nicht verlieren.

Ein Laufstegtraining, das eigentlich ein Casting ist. Auch nichts allzu Überraschendes für den Zuschauer. Aber schön, dass die Werbung erst so spät kam. Das Carsting für die Show von Thomas hat mich dann aber nicht umgehauen.

Überrascht haben mich einige Teile der Kollektion des einen Thomas. Das Pünktchen-Fliegen-Outfit fand ich super. ^^  Der Boris war auch mal wieder da un hatte ZUFÄLLIG nur eine Marke Schminke dabei. Nein, nur ein Scherz. Das sind schließlich Werbeverträge, die wahrscheinlich dank Papa Klum gemacht wurden. Die Makeup-Mini-Tutorial fand ich jetzt nicht so toll. Ich bin von diversen Youtubern wohl zu verwöhnt. Also schämt euch, dass ihr den Boris in den Schatten stellt. ;)

Die Fashion Show - natürlich war davor Werbung. Das Schönste an der Show waren Anna Frosts Haarspitzen und ein paar wenige Kleidungsstücke, die mir gefielen, aber das Rad natürlich auch nicht neu erfinden.

Dann wurde es dramatisch, dramatisch ... Nein, den Teil fand ich eher langweilig. Nur die Sarah hatte mal wieder einen trashigen Deja Vu Faktor.
Dann kam schon wieder Werbung, wie nervig ... ein Glück, dass ich per Stream geguckt habe.
Schade fand ich es um Sabine, gut für Isabell, damit sie bei einer anderen Agentur durchstarten kann.

Am Ende der Folge ätzte die Sendung mich nur noch an. Super viel Werbung, Sara blieb leider und nach dramatischen beste-Freundinnen-Drama blieben doch beide ...
Dann geht es auch noch total unvorhersehbar wie immer nach Los Angeles.

29. November 2011

Wirklich enttäuschend von Yves Rocher

Okay, ich muss zugeben, dass ich nie wirklich ein Fan von Yves Rocher war.
Aber ich hae oft Geschneksets und auch späte in meiner Jugend Schminke und Düfte der Marke geschenkt bekommen und einige Produkte auch lieb gewonnen. Mir selbst habe ich allerdings nur einen Lidschatten im Sommer 2010 gekauft.
Da ich gute Berichte über die Mascaras gelesen hatte, hatte ich nun eigentlich vor, ein oder zwei dieser Marke zu testen. Aber nun, wo ich diesen Bericht bei Pseudoerbse gelesen habe, werde ich Yves Rocher meiden und auch meine eigentlich nie benutzte Kundenkarte wegschmeißen und den Newsletter abbestellen.
So etwas zu leugnen wie, dass ein Konzern Anteile am eigenen Unternehmen hat, finde ich insofern verwerflich, dass ich, wenn sie schon in diesem Bereich lügen, nicht mehr das Vertrauen zu diesem Unternehmen habe, dass sie mich nicht auch in anderen Dingen belügen, um mir dadurch ein besseres Image vermitteln.
Dagegen kann man sich über Unternehmen freuen, die offen zugeben, Tierversuche durchzuführen oder durchführen zu lassen. Auch, wenn sie dies in Euphemismen verpacken, weiß man dennoch, dass sie Tierversuche zu verantworten haben und kann sich entscheiden, ob man diese Unternehmen finanziell durch den Kauf ihrer Produkte finanziell unterstützen will oder nicht.

Aber Aufrichtigkeit ist dennoch immer besser als Unaufrichtigkeit.
Selbst, wenn Yves Rocher in einigen Jahren wieder anteilsfrei von Konzernen ist, die Tierversuche durchführen oder durchführen lassen, werde ich um diese Marke zukünftig einen Bogen machen.

An dieser Stelle also Danke an Erbse und ihre Leserin, die ihr den Halbjahresbericht der Sanofi-Finanzen zuschickte, für die Aufklärungsarbeit!

27. Juli 2011

Fernsehen?

Ehrlich:
Seit Mitte Mai habe ich nicht mehr in die Mattscheibe geguckt und vielleicht 2-3 Filme, einen im Kino (Fluch der Karibik 4) und zwei auf DVD bei Freunden (Black Swan, ZweiOhrKücken) geguckt.
Serien?
Derzeit gar keine, aber ich brenne schon darauf, wenn 2012 die vierte Staffel True Blood nach Deutschland kommt und ich sie mir auf DVD holen kann.

Fernsehen finde ich eh nervig - genauso wie Radio. Okay, Radio ist ja meistens nur Gedudel, wo ich einfach meinen schon fast antiken mp3-Player (zum Glück ohne Radio-Funktion) bevorzuge.
Aber Fernsehen?
Ich mag ab und an eine Doku oder lustiges Polittalk-Köpfeeinschlagen sehen, aber es ist nicht zwingend notwendig für mich, irgendwelche Sendungen regelmäßig zu sehen und mein Leben nach einer Maschine zu richten, weil dann und dann die Sendung kommt, die man gesehen haben muss .... so weit kommt es noch!

Ein Buch ist doch weitaus dankbarer als ein Fernseher - er macht keinen Lärm, regt die Fantasie an, verbraucht höchstens Strom für eine Lichtquelle und man kann jederzeit das Buch mit sich rumtragen.

Ich habe auch das Gefühl, dass fernsehen mit seiner Werbung, seinem Rumzappen etc. immer so vel Zeit frisst, die man einfach schöner investieren kann als darin, sich Sachen anzugucken, die man eigentlich gar nicht sehen will. Meiner Meinung nach kann man auch nicht beim Fernsehen entspannen .... außer, man schläft währendessen ein! Und dann kann man auch lieber gleich ohne Stromverschwendung in Form eines laufenden Fernsehers ein Nickerchen machen,

Wie steht ihr zum Fernsehen?
Gehört es für euch zum täglichen Leben oder guckt ihr wenig oder gar kein Fernsehen?

29. Juni 2011

Die Sache mit Douglas und NYX

Manchmal glaube ich, die Leute wollen einen missverstehen bei YouTube ... Neben der Tatsache, dass ich ja derzeit eh nur mit Webcam Videos machen kann und dann eh jeder rumnörgelt, dass die Webcams zu leisen Ton hätten, weil sie anscheinend nicht die Erfindung der Kopfhörer oder der Lautstärkeregler kennen, ist das sicher der wichtigste Grund, warum ich Abstand von YouTube nehme.
Egal, was man macht - man bekommt nur selten vernünftige Kommentare.

Dieses Video ist glaube ich auch eines dieser Kandidaten, wo mir Leute dann reihenweise Mails schicken, wie blöd ich doch bin und das ich nicht lügen soll, was die Preise von NYX angeht ....

Aber blicken wir zurück:



Zum damaligen Zeitpunkt wurde NYX in deutschland von Douglas als Highendmarke eingeführt.
Auch andere Blogger und YouTuber wie Knuffi oder Magi setzten sich dafür ein, nichts von der Marke zu diesen Preisen zu kaufen ...
Douglas reagierte tatsächlich und nahm NYX vom Markt.

Nun ist es zu humaneren Preisen seit Frühjahr in einigen Douglas-Filialen zurück und seit einiger Zeit auch online erwerbbar - nur schade, dass einige der Videozuschauer bei Youtube nicht lesen, von wann ein solches Video ist und gleich anfangen zu meckern ....

Und was soll ich sagen?
Ich habe NYX zu diesen Preisen wieder lieb, habe mir ja auch bereits 2 Eyeshadow Bases und 2 10er-Paletten gekauft und wünsche mir zum Geburtstag, der ja schon bald ist, Champaign & Caviar und der legendäre Milk.

4. Mai 2011

Verschwende deine Jugend ...

In letzter Zeit fällt mir stark auf, dass sehr viele sehr junge Blogger und Youtuber im Bereich Beauty unterwegs sind.

Ich will nicht gleich verurteilen, dass sie ja eh keine Ahnung haben oder so, aber irgendwie empfinde ich doch ein wenig Enttääuschung hinsichtlich dessen, dass Mädels, die wirklich erst 13 oder 14 Jahre alt sind, ihre Freizeit doch weitaus schöner gestealten können als alleine vorm PC oder vor einer Kamera zu verbringen.

Auch, wenn wir es nie glauben wollten, als es uns andere erzählten: Die Schulzeit ist die schönste und unbeschwerteste Zeit, die man sich vorstellen kann, man hat Freizeit en masse und hat dann in seiner Jugend noch den Freundeskreis um sich herum.
Jetzt, wo ich studiere, sehe ich einige meiner Jugendfreunde maximal 1-2x im Jahr, andere wie Sid auch nur alle 1-2 Monate.
Wäre ich nochmal 13 jahre alt, würde ich deshalb wohl höchstens Gelegenheitsblogger sein, weil mit den Freunden was unternehmen mir mehr am Herzen liegt als irgendein Blog. ;)

25. März 2011

Blogs und YouTube als Dauerwerbesendung?

Bei Facebook heißt es, was daran verwerflich sei, für Geld bzw Gegenleistung Videos zu machen. Ähm das ist ja vielleicht nur meine subjektive Sicht der Dinge, aber ich versuch es euch zu erklären …
Wenn da jemand für ein Produkt wirbt und dafür Geld bekommt, kann er das gerne machen, aber dann soll das auch bitte wie im Fernsehen als Dauerwerbesendung gekennzeichnet werden, oder? Sponsoring okay, gekaufte Meinung okay - aber bitte mit Kennzeichnungspflicht wie z. B. MichellePhan ihre Lancome presents Videos macht.
Ich denke, dass auch in Zeitschriften Seiten, die Werbung sind, als solche gekennzeichnet müssen. Im Fernsehen ist es genauso. Warum also bei Blogs oder Youtube eine Ausnahme machen?

2. März 2011

Oscarroben 2011

Sid und ich haben uns Montag getroffen und die Oscarhighlights gesehen und waren beide der Meinung, dass die Kleider bei den Oscars dieses Jahr ziemlich durchwachsen waren, was schade ist. Schließlich waren wir als Kinder doch immer von den wunderschönen, edlen Kleidern bei den Oscars fasziniert.
Haben die Oscars irgendwie an Klasse verloren?

Hailee Steinfeld: 
Es sieht total süß aus und passt zu ihr, gefällt mir. =)

Sandra Bullock: 
Der Ausschnitt vorne ist gruselig und hinten das Schleifending auch .... ^^" Außerdem wirkt sie die ganze Zeit kalt und starr und das lässt sie total alt wirken.

Michelle Williams: 
Eine andere Farbe wäre schön gewesen, sie sieht aus wie eine Leiche. Kaum zu glauben, aber das Kleid mach sie NOCH BLASSER. Ich mag ihren Pixie auch nicht so sehr an ihr wie z. B. an Emma Watson wegen der Haarfarbe.

Jennifer Hudson: 
Nett, aber too much mit der Farbe (orangerot!?), der Schleife und den hervorlinsenden Brüsten. Besonders die Brüste stören mich, Brüste gehören bei den Oscars eingepackt.

Scarlett Johansson: 
Gruselig, die roten Augen, alles ist gruselig. Als hätte sie verpennt, den Hotelspitzenvorhan angezogen und zum krönende Abschluss noch in eine Steckdose gefasst. Dabei sah sie bei den Golden Globes so schön aus.

Halle Berry: 
Der Tüll lässt sie aussehen wie ein Basier, mein Geschmack ist es nicht. Aber es ist eines der besseren Kleider gewesen.


Hilary Swank: 
Ein Glitzervogel ... komische Kombi ... entweder Federn oder Perlen. Mir gefällt es zusammen nicht so sehr.

Camila Alves: 
Mutig und irgendwie dadurch cool. Aber zuviel Brust, vor allen Dingen die eine auf dem Foto, dass ich gesehen habe. ^^" Aber trotzdem sehr schön.

Cate Blanchett: 
Gruselig, von welchem Planeten kommt denn dieser Trend? Was soll ich mehr dazu sagen?

Natalie Portman: 
Wunderschön, aber Viktor&Rolf bei den Golden Globes fand ich noch schöner.

Mila Kunis: 
Die transparenten Partien nerven mich!!! Ansonsten nett.

Gwyneth Paltrow: 
Schitzauschnitt, Metallic ... der Look ist an ihr zwar stimmig, muss mir aber nicht gefallen, oder?

Amy Adams: 
Ohne Glitzer und ohne Kette wäre das Kleid perfekt für sie! Glitzer UND Kette sind einfach zu viel.

Anne Hathaway: 
Die Drapage ist schlimm, diese Blumen ... sie sieht aus wie eine rote Leberwurst ... naja, wers mag.

Reese Witherspoon: 
Das für mich schönste Kleid des Abends!!!

Hattet ihr ein Lieblingskleid bei den Oscars?

28. Februar 2011

Keine Ahnung von Mode!


Sorry, wenn ich mich wiederhole, aber wie kommen die Leute immer darauf, dass ich mir anmaße, Ahnung von Mode zu haben?

Ich habe Größe 42, ich passe nicht in hautenge Tubetops und Miniröcke sehen an mir grässlich aus. Man kann mich also nicht gerade als ein Mensch mit Idealfigur zum Modebloggen oder Modevideos machen bezeichnen. 

Aber es tut mir leid, ich bin keine Naturalistin oder Nudistin und renne - wie wohl fast jeder von uns - mit Haaren auf dem Kopf und Kleidung über der nackten Haut durch die Welt.

In diesem Video hatte ich einen fettigen Pony und habe ihn abends zurückgesteckt, weil ich mein Trockenshampoo bei meinem Freund vergessen hatte und keine Lust hatte, für ein kleines Haulvideo extra abends die Haare zu föhnen, weil ich eigentlich immer Lufttrocknen lasse, wenn ich dazu Zeit habe und erst meine haare immer erst im trockenen Zustand bürste (Das war also definitiv die schönere Variante von der Firsur her als nasses, ungebürstetes Haar! ;) ).
Und meine Klamotten?Ich nehme das, was grad sauber ist und einigermaßen zusammenpasst.

Muss ich mich für ein Haulvideo jetzt supersexy stylen und extra für meine Youtubevideos die neusten "Trends" tragen?

Ich ziehe das an, was ich bequem finde ud was mir gefällt und ob ich dadrin aussehe wie ein Bauerntrampel oder eine Oscarpreisträgern ist mir recht egal.
Bis auf Natalie Portmans Kleid fand ich eh 95% der Oscarroben furchtbar - ich bin also eher anti-modisch. ;)