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15. März 2014

7 Wochen ohne: Tag 2 für Hana - Mission vegan im Supermarkt


Der Morgen von Tag 2 begann für mich schon sehr früh - leider riss meine Krankheitspechsträhne nicht ab und nun musste ich wieder zu einem Arzt - weiterhin kein Sport und da mein Auge entzündet ist auch kein Schminken ...
Daher war meine Schritt Bilanz auch extrem schlecht, 1/3 meiner normalen Schritte - Screenshot von 16 Uhr. (Die App heißt Noom Walk)


Mein Essen war heute eigentlich so geplant: Großes Frühstück und danach 6 Stunden Zugfahrt mit Bananen und Reiswaffeln. Das fiel leider aus.
Zum Frühstück gab es den Rest Porridge aus Hirse von gestern, dazu eine halbe Passionsfruckt, eine Mandarine und eine halbe Banane. Und ein Glas Sojadrink mit Vanillegeschmack von Edeka, weil meine Sojamilch alle war und ich nicht wie in Göttingen "mal eben" einkaufen gehen kann.


Nachmittags wurde es dann doch etwas bewegter. Nachdem ich das Im Bett liegen satt hatte, ging es zum Großeinkauf, weil in den nächsten Tagen einiges an Besuch kommt. Der Sekt ist alkoholfrei, ich werde trotzdem nichts davon trinken. ;)
Wie man sieht, habe ich mir auch Süßkram in Form von Karamellpudding von Alpro gekauft, sonst gab es für mich einen Natur Yofu, diverser Tofu-Kram, Tiefkühl-Himbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, ein bisschen Obst, eine Avocado und Erdmussmus als Brotaufstriche.
Dabei ist mir aufgefallen, wie seltsam es für einen ist, wenn vegan essen die Auswahl an Lebensmitteln automatisch beschränkt.
Aber unmöglich ist es nicht und mehr als sonst kostet es auch nicht.


Zum Mittagessen (kein Foto) gab es zwei Tofubratwürstchen - so ganz lütte - dazu viel Gemüse und zwei Kartoffeln. Und neben viel Wasser habe ich auch ein Glas Multivitaminsaft getrunken, mit Vitamin B 12. =)

Nachmittags gab es für die anderen Kuchen, der leider nicht vegan war. Ich habe stattdessen einen Sojapudding gegessen - ich muss ehrlich gestehen, dass ich von der Marke lieber Karamell als Schoko mag. ABER Schoko ist nicht schlecht, es schmeckt nicht soooo süß und schön schokoladig. Aber Karamell hatte ich leider schon Dienstag gefuttert ...


Dann habe ich auch angefangen mit dem Lesen dieses Buches. Ich bin zwar bereits seit Jahren Veggie, aber über vegane Ernährung kann ich auch noch viel lernen. Mal gucken, ob meine Freunde auch Lust dann haben, das vegane Essen auszuprobieren, was ich koche.


Eigentlich sollte ich mir mal das mit den ganzen Kohlenhydraten am Abend vekneifen, aber das Brot war frisch, daher ...
Es gab zwei übrig gebliebene Tofuwürstchen auf Brot und ein Bananenbrot mit Erdnussmus und dazu die halbe, restliche Banane und viel Kräutertee.


6. März 2014

7 Wochen ohne: Hana vs. Sid - Tag 1 für Hana mit veganer Vollwertkost

Moin moin zusammen,
seit 3 Wochen scheint mich das Pech zu verfolgen und ich werde einfach nicht gesund ... bis auf Spazieren gehen ist nichts drinnen für mich bis nächste Woche, nur Heimsport auf meiner Yogamatte darf ich allerhöchstens machen, sofern es nicht zu schweißtreibend wird.

Wie auch in den letzten Jahren lebe ich nun von Aschermittwoch bis Ostern lebe ich vegan - diesmal auch mit dem Ziel, mich vollwertig zu ernähren, um mein Immunsystem zu stärken und ein bisschen fitter zu werden.

Ich verbiete mir keinen Zucker oder Kohlenhydrate, diese esse ich aber nur in Maßen und versuche, mich gesund und ausgewogen mit 3 Mahlzeiten am Tag zu ernähren. Als Snack mal Gemüse oder Obst.
Vegan heißt ja eh

  • kein Fleisch und Fisch (esse ich eh seit über 10 Jahren nicht)
  • kein Honig (kein Problem, es gibt ja Datteln, Zuckerrübensirup, Agavendicksaft und Ahornsirup)
  • keine Milchprodukte
  • keine Eier (ab und zu mag ich japanisches Omelett, aber 2 Monate ohne werde ich überleben)
So ist der Plan.
Ich will viele gesunde Rezepte in den nächsten Wochen ausprobieren.

Das hier war mein Frühstück:
Ein wunderschöner Hirse-Porridge mit Sojamilch und ohne Zucker, aber mit Zimt gemacht.
In dem Porridge ist ein Apfel, darauf eine Mandarine und zum Süßen etwas Ahornsirup.
Hirse ist eine echt leckere Abwechslung zu Hafer-Porridge, es schmeckt nussig und dadurch sehr, sehr lecker.
Die Zimtmilch hingegen ist danenben gegangen ...



Mittags war ich in Cuxhaven und habe mit Sid gemeinsam gegessen.
Sid hatte Brötchen und Kakao, ich hatte Brötchen ohne alles und einen Osaft, leider keinen frischen.


Später gab es dann doch etwas leicht Ungesundes: Schwipp Schwapp Zero ohne Zucker. Meine größte Schwäche, auf die ich eigentlich auch mal verzichten sollte. Ob ich es in den nächsten Wochen schaffe?
Ich versuche mal einfach Zitronenwasser als Alternative.

Abends gab es dann Vollkornnudeln mit selbst gemachter veganer Bolognese. =)
Also zusammengefasst: Viele böse Kohlenhydrate am ersten Tag. Heidi Klum would not be amused.


Fastet ihr auch?
Und wenn ja, was?

4. Februar 2014

RÜCKBLICK: Essen und Face of the Day beim Essence Event in Hamburg /// 08.08.2013

Eine Übersicht aller Artikel über die Neuheiten von Essence, allen anwesenden Youtubern, Bloggern und deren Berichte vom Event findet ihr übrigens hier.
















Foundation + Rouge:
p2 Pefect Face Base
Catrice Matt 010
Catrice Camouflage 010
Catrice Matt Puder *
Essence Floral Grunge LE Rouge

Lippen:
Essence 020*

Augen:
Catrice Highlighter Pen*
Rival de Loop young Kajal schwarz
Essence Liquid Metal Eyeshadows*
Catrice Matt Puder zum Verblenden *
Catrice Liquid Ink Eyeliner waterproof*
Catrice Better than false lashes*


7. November 2013

Clean Eating, die "Regeln" und Linksammlung mit Rezepten etc.

Das schöne an Clean Eating ist, dass es keine Diät ist und auch das Grundprinzip ist, dass du öfters kleine Mahlzeiten isst, Sachen selbst zubereitest und dadurch immer rundum satt und glücklich bist, keinerlei Mangelerscheinungen hast.
Es ist also eher eine Ernährungsumstellung, nur nicht ganz so aufwändig wie z. B. die Vegan for Fit Challenge, die ich sehr, sehr aufwändig finde.

Mein bisheriges Fazit zu 10 Monaten Clean Eating findet ihr HIER.

ein kleiner Auszug aus meinem Clean Eating Kochbuch, voller lauter leckerer Rezepte!
Die Regeln:

  • Viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt essen (5-6x) mit nicht so großen Portionsmengen (an einer Hand voll orientieren) und FRÜHSTÜCKEN!
  • gesunde Fette (wie in Avocado, Nüssen, Samen, Sonnenblumen- oder Kürbiskernen etc.) essen
  • bei jeder Mahlzeit komplexe Kohlenhydrate und Eiweiß kombinieren (z. B. Vollkornbrot mit Käse, Haferflocken in Sojajoghurt etc.)
  • ausreichend kalorien- und aromafreie Getränke zu sich nehmen (Wasser, Tee ohne Aromen, ein bisschen Süßen oder mit Früchten arbeiten ist natürlich erlaubt. ;) )
Was man meiden sollte:
  • ungesunde Fette (z. B. Fritiertes) 
  • Fertiggerichte
  • "künstliche" Lebensmittel mit unnatürlichen Konservierungsstoffen, künstlichen Süßstoffen wie Aspartam
  • Lebensmittel ohne Nährstoffe, die hauptsächlich aus Zucker und/oder Fett bestehen
  • "natürliche" Aromen (ist eher eine eigene Regel von mir, weil diese "natürlichen" Aromen aus dem Chemielabor komplett verarschen und wir so reizüberflutet werden, dass uns das natürliche Essen nicht mehr schmeckt. Verzichtet mal ein paar Wochen auf Geschmacksverstärker und Aromen jeglicher Art und euch wird alles, wirklich alles viel besser schmecken. ;) )
Wer mehr dazu wissen und alles genau nachlesen will, sollte sich “The Eat-Clean Diet Recharged” führt Tosca Reno kaufen. Ich habe es von einer Freundin geliehen und im Frühjahr gelesen - es klappt aber auch ohne das Buch, weil man ja keine striken Vorgaben hat, was man nun mit den Richtlinien dieser Ernährungsumstellung anfängt.

Rezepte:



An dieser Stelle folgt bald eine kleine Linksammlung mit allen Rezepten zu dem Thema, die ich nachgekocht oder freestyle gekocht und für gut befunden habe und andere Beiträge wie meine Erlebnisse mit dieser Ernährungsumstellung.

5. November 2013

Mein erster Clean Eating Tassenkuchen aus der Mikrowelle (vegan, kann man auch glutenfrei machen!)

Seit Jahren bin ich ein großer Fan von Tassenkuchen aus der Mikrowelle, seitdem ich studiere, habe ch oft einfach nicht die Zeit zum Backen und diese ganze Backshopkultur, nunja .... bei vielen Backwaren wird mir echt schlecht, wenn ich sehe, was da alles drinnen ist.
Kürzlich hat eine Mitbewohnerin von mir es z. B. lieb gemeint und mir eine Apfeltasche von Rewe mitgebracht, die ich nicht gegessen habe, weil sie NICHT VEGETARISCH war. In der Apfeltasche war - warum auch immer - Hühnerfett! Muss das sein?
Nö, dank 2 Jahre ohne Backofen kann ich inzwischen ganz gut schnellen Kuchen in der Mikrowelle machen mit allem, was ich so grad da habe.

Heute wurde es dann ein zimtiger Apfel-Haferflockenkuchen mit selbst eingeweckten Pflaumen von meinem Opa garniert.
Seit einiger Zeit ernähre ich mich ja nach dem Clean Eating Progamm - soll ich dazu einen ausführlichen Post schreiben?


Ihr braucht neben einer Omatasse (der Kuchen reicht für 2, wie ich finde - bei Kuchen für 1 Person einfach Mengenangaben halbieren):

  • 1 Banane, am besten eine schön reife, ansonsten gibt es einen Trick. ;)
  • 1/2 Apfel
  • 1 TL Backpulver
  • 4 EL Vollkornhaferflocken zartschmelzend - alternativ funktioniert auch super Reismehr oder Kichererbsenmehl (beides Glutenfrei)
  • 1 TL Zimt (je nach persönlichen Geschmack mehr oder weniger)
  • 2 EL Erdnussmus oder Erdnussbutter (ungesalzen), auch lecker mit Mandelmus (habe ich heute verwendet, schmeckt sehr lecker!)
  • 1 TL bis 1 EL Süßungsmittel, ich mag z. B. sehr gern Ahornsirup oder Agavendicksaft
Wie machen?

  1. Falls die Banane noch nicht reif und matschig genug ist, diese einfach grob zerkleinern und für 30 bis 60 Sekunden in die Mikrowelle.
  2. Dann dazu Haferflocken, Zimt, Backpulver und Erdnussmus mischen.
  3. Apfel waschen, schneiden in kleine Scheiben und zu dem Teig dazu geben.
  4. Das ganze für ca. 4 Minuten in die Mikrowelle (bei einer kleinen Tasse 2 Minuten)
  5. Kuchen kippen und nach Belieben mit Obst und Zimt garmieren.



2. Oktober 2013

Gekostet: Vegane Schokolade - lovechock Maulbeere/Vanille

Eigentlich bin ich nicht so der Schokoladenesser, ich liebe allerdings Früchte, die auch - wie wir seit der letzten Staffel GNTM dank Christines Hüftumfang wissen - böse, böse, böse sind. Hauptproblem bei Schokolade ist, dass viele Sorten Laktose enthalten und ich davon fürchterliche Bauchschmerzen und ähnliches kriege. Warum ist eigentlich in so vielen Lebensmitteln Milchzucker? Milchzucker ist ein natürliches Abführmittel, aber wie alle Abführmittel sind diese nicht unbedingt gut für den Körper (außer, wenn man wirklich Verstopfung hat), da sie den Körper dehydrieren.

Derzeit muss ich ehrlich gestehen, dass ich mich von veganem Gemansche aus der Z-Mensa und veganem Haferbrei und Reis mit Gemüse ernähre. Sachen, die schnell gehen und meine ganzen veganen Freunde auch mitfuttern können. Seit Mai bin ich total der Fan von Rudelfuttern, ich koche inzwischen so ungern alleine, dass ich lieber eine Portion für jemanden mitkoche und an einen Mitbewohner verschenke.


Von einem sehr, sehr lieben Menschen, der mit mir das Leid der Laktoseintoleranz teilt, habe ich nachträglich zum Geburtstag diese nette Kleinigkeit bekommen.


Von außen sieht die Vepackung nach typischen Ökologisch-korrekt-Bio-Fair-Trade-Gedöhns aus.


Was mich persönlich abgeschreckt hat, war zunächst, dass ich mir unter dem Geschmack von kalt gemahlner Schokolade nicht so richtig etwas vorstellen konnte.
Mit all dem Kram, der auf der Verpackung stand, konnte ich auch nichts anfangen ...




Also einfach auspacken und probieren!


Toll finde ich,
dass die Verpackung - auch die Kunststofffolie - vorständig kompostierbar ist.
Die Verpackung ist außen sehr langweilig, aber von innen wirklich wunderschön gestaltet.

Geschmacklich war die Schokolade leider so gar nicht meins. Ich mag eigentlich gerne eher herbere Schokolade, diese war aber zusätzlich sehr grob und ich konnte die nicht lutschen, sondern musste erst kauen, um sie richtig zu schmecken können. Sie hat halt nicht diesen typischen Schmelz, daher ist sie sicherlich nicht jedermanns Sache.


Fazit:
Ein interessanter, geschmacklicher Ausflug, aber ich bleibe bei Schokolade von GEPA und el puente.


4. August 2013

Gekostet: Coobo Bubble Tea Mango Zitrone

Ich dachte, Göttingen wäre ein Dorf. Aber Berlin ist es anscheinend auch. Kaum verbringe ich - am 19.07. - einen Tag dort, treffe ich plötzlich am Brandenburger Tor, auf der Wiese vorm Reichstag, sogar imSupermarkt im Hauptbahnhof Bekannte von mir - unverabredet.
An letzten Ort traf ich auch einen alten anderen Verschwinden:
Der Bubble Tea.
2011 super rar und teils gehypt, kam er Anfang 2012 langsam in "kleinere" Großstädte wie Hannover, ab Frühjahr gab es sogar einen Laden in Göttingen, aus 2 wurden 6 Filialen ...



Aber ehrlich?
Der Hype ist vorbei, es gab genug Negativberichte über angebliche Verunreinigungen mit giftigen Stoffen und außerdem die schockierende Nachricht: Das Zeug hat ja voll viele Kalorien!!
Ach was.
Wusstet ihr schon: Es gibt viel in Fast Food Läden, Imbissbuden und anderen Schnelless- und -trinkbuden, dass reichlich Kalorien und auf ein- oder mehrfache Weise ungesund ist.

Inzwischen gibt es nur noch einen Bubble Tea Laden in der Innenstadt, wenn ich mich nicht irre.
Bubble Tea ist halt recht teuer und schmeckt künstlich. Für dasselbe Geld kann ich mir einen tollen Fruchtcocktail zuhause machen, der ganz natürlich und fruchtig schmeckt.


Aber naja, der Ausprobier-Fun-Faktor hat mich dazu gebracht, für 99 Cent mal dieses Getränk als Souvenir mitzubringen. Also nahm ich den Tee für einen eingeschworenen Bubble Tea Fan, der das ehemalige Hype Getränk schon in Japan getrunken mit und fragte ihn nach seiner Meinung dazu.



Zunächst muss nämlich gesagt sein:
Aufgrund von echten Karmin (aus Läusen gewonnener Farbstoff), der enthalten ist, würde ich das Getränk selber nicht trinken.




Sein Fazit ist kurz gesagt:
Für die Tonne!
Nicht mal eine 3 wäre die Schulnote, eher eine noch wohlwollende 4-, wie bei einem Mathelehrer, der einfach zu gütig ist und bei den hoffnungslosen Fällen in den Klausuren ein Auge zudrückt, obwohl er die Spickzettel und das Abschreiben gut und deutlich sehen kann und nicht möchte, dass sie mit einer 6 dastehen.

43 kcal pro 100 ml sind happig, ist aber bei Limo und anderen Erfrischungsgetränken üblich wie z. B. bei Orangina Rouge.
Der Geschmack des Tees an sich überzeugt mich schon einmal nicht. Der Tee erinnert mich ein bisschen an Nestea Zitrone, nur viel süßer und mit komischen Nachgeschmack, der sich förmlich unangenehm auf die Zunge legt. Es schmeckt fast ein bisschen schleimig von der Konsistenz der Teeflüssigkeit allein (ohne Bubbles) im Mund. Es ist, als würde man schlecht verdünntes Konzentrat trinken.
Die Bubbles schmecken nach rein gar nichts und zerplatzen nicht im Mund. Sie sind wie Sago oder Reis, geschmackslos und sehen in der Flasche dekorativ noch am besten aus. Ohne den Tee schmecken sie nach rein gar nichts.



Also:
Wenn ihr zuhause seid, dann kauft lieber Zitronen, kocht grünen Tee und mixt euch daraus eigenen Zitroneneistee, mit Tapioka-Perlen aus dem Asiashop, die ihr mit Ahornsirup z. B. vorbereitet könnt ihr dann DIY-Bubble Tea machen.
Und unterwegs trinkt ihr lieber einen normalen Eistee statt diese teurere Variante mit geschmacklosen Perlen.

16. Februar 2013

Rezept: Porridge als Powerfood zum Abnehmen und einen guten Start in den Tag

Manche lieben Griesbrei oder Milchreis als Zwischenmahlzeit oder auch zum Mittag- oder Abendessen. Ich mag sie ehrlich gesagt nicht so gerne, besonders nicht die fertigen Griesbreie von Landliebe oder der Fertigmilchreis mit Fruchtkonzentratmansche von Müller.
Nein, in Sachen Frühstück stelle ich mich meist selbst an den Herd, weil es so kinderleicht ist.



Man nehme:

  • 40 Gramm Haferflocken (ich nehme Vollkornhaferflocken)
  • 250 ml Milch (ich nehme Sojamilch - nach vielen Versuchen schmeckt mir die Light-Sojamilch von Alprosoya am besten)
  • Obst eurer Wahl
  • evtl. Zimt und etwas Agavendicksaft/Ahornsirup (für Nicht-Veganer Honig)
  1. Haferflocken und Milch in einen Topf geben und unter ständigen Rühren aufkochen lassen. Bleibt am besten immer am Topf, denn das Ganze kann leicht anbrennen.
  2. Nach dem Aufkochen auf ein Drittel der Hitze stellen und noch so weiter köcheln und umrühren, bis das Ganze eine breiige Konsistenz hat.
  3. Entweder frische Früchte zu dem Brei servieren ODER eine Banane kurz mit etwas Agavendicksaft in einer beschichteten Pfanne anbraten.
Das Ganze hat selbst mit 200 Gramm Banane nur ca. 400 kcal, macht richtig und nachhaltig satt und gibt genug Energie, damit man bis zum Mittagessen kein Hunger mehr bekommt. Und nach Frühsport, an dem ich mich derzeit versuche, schmeckt es erst recht!
Falls ihr es nachkocht, sagt mir Bescheid, wie es euch gefallen hat.


8. Oktober 2012

Rainbow Cupcakes - so einfach kann man sie selber backen

Rainbow Cupcakes oder Rainbow Cakes sind der neu Hype neben Ombre Cakes. Dabei sind sie doch so einfach. Zum Beweis habe ich euch mit einem fast veganen Muffinrezept (bis auf die Eier von unseren eigenen Hühnern), dass ich sonst in Naturfarbe backe, wenn es schnell gehen muss, weil ich einen geburtstag o. Ä. verpennt habe, einfach mal zu schnieken Rainbow Cupcakes ohne sonst viel Chichi gemacht.



Falls ihr also ein Muffinrezept habt, dass ihr lieber mögt wie Vanillemuffins oder Weiße-Schoki-Muffins, dann nehmt einfach euer Rezept und macht nur den Farbteil wie ich.



Für den Teig:
  • 300 g Mehl
  • 1 Packung Backpulver
  • 150 g Puderzucker
  • die abgerieben Schale von einer unbehandelten Zitrone (Reformhaus!) + Saft
  • 200 ml Buttermilch oder Sojamilch (Ich habe mit Hafermilch gebacken) 
  • 1 TL Vanillezucker oder das Mark einer Vanilleschote (je nach Budget, beides schmeckt)
  • eine Prise Salz
  • 2 Eier ( bei mir von eigenen Hühnern, vegane Alternative: Eiersatzpulver aus dem Reformhaus)
  • 125 ml Pflanzenöl (Ich hab Sonnenblumenöl genommen - es sollte geschmacksneutral sein) 
  • Lebensmittelfarbe - entweder flüssige Farbe in Gelb, Blau und Rot oder Pulverfarbe (z. B. von Edeka) - wichtig für Veganer oder andere, die kein Karmin (E120) essen wollen: Auf die Verpackung der roten Farbe gucken und einfach ohne Rot machen, falls nur E120 oder echtes Karmin steht. Wenn ich mitesse, lasse ich das Rot einfach weg. Bei diesen 12 Muffins habe ich mir 2 ohne Rot mitgebacken. ;) Ansonsten kann man auch den Hersteller der jeweiligen Lebensmittelfarbe fragen, ob er synthetisches Karmin nutzt.

 Anmerkung: Beim Öl-Milch-Verhältnis tüftel ich immer etwas herum, weil man ja nachdem, welche Art Milch man benutzt, verschiedene Ergebnisse erzielt.



Für die Glasur:
  • Puderzucker
  • Zitronensaft
  • etwas Wasser 

Material:
  • Papierförmchen oder Fett + Pinsel für die Muffinform - aber Muffinform ist auch bei papierförmchen Pflicht, sonst können sie auslaufen 
  • Rührschüssel + Handrührgerät
  • 1 Esslöffel
  • 6 Schüsseln + 6 Teelöffel


Anleitung - Grundteig: 
  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen. 
  2. Die Eier mit Zucker und der abgeriebene Zitronenschale schaumig schlagen. 
  3. Das Öl unterrühren, bis alles eine homogene Masse ist. Den Zitronensaft abwiegen und mit Milch auf insgesamt 250 g auffüllen und unterrühren. 
  4. Mehl, Salz und Backpulver vermischen und schnell unter den Teig heben. 
  5. RAINBOW!!!! (Ombre Cupcakes dieser Art gehen übrigens noch einfacher ... Soll ich euch zeigen wie?)
  6. Ich habe meine bei vogeheizten 180 Grad Celcius Ober- und Unterhitze 18 Minuten gebacken und empfehle etwa 20 Minuten mit der Stäbchenprobe, die ihr sicher alle kennt. 

Wie man den Regenbogen in diese Cupcakes oder jeden Kuchen bringt:

  Bislang hat sich Pulverfarbe besser gemacht als flüssige. Gar nicht empfehlen kann ich die aus Tuben, die färbt total schlecht, ungleichmäßig und unzuverlässig. Am besten nehmt ihr also Pulver, wenn ihr einen Supermarkt habt, der diese führt.



  • Teig in 6 Schüsseln aufteilen.
  • Farbe reingeben (Pulver bzw. flüssige Grundfarben mischen) und mithilfe der einzelnen Teelöffel die Farbe mit dem Teig vermengen bis er gleichmäßig gefärbt ist.
  • Teig in die Förmchen verteilen.

Mein Tipp: Wenn ihr einen streifigen Rainbow Cupcake machen wollt, solltet ihr Teig für 24 Muffins vorbereiten und lieber  2-3 weniger Muffins machen. Bei Farbkleksen ist es egal.