... damals, von einer Erkältung nedergestreckt, lag ich am 31.10.2009 bei meinen Eltern in meinem Kinderzimmer im Bett und heulte mir innerlich die Augen aus, weil ich nicht zu der Essence Store Eröffnung im sagenumwobenen Offenbach konnte, dass mit dem Hessenticket nur 4 Stunden von mir entfernt lag, was für mich Dauerzugfahrerin, die jeden Tag seit 2005 mindestens eine Stunde im Zug verbringen musste, nichts Weltbewegendes ist.
Aber wie es das Schicksal so wollte, konnte ich nur über elektronische Datenübertragung im Nachinein von der rauschenden Eröffnung etwas mitbekommen - und es sah alles so groß und beeindruckend aus. Mein Entschluss stand fest: Ich muss dahin!!!
Nachdem die liebe Lidschattensammlerin Anfang Dezember krank geworden war, habe ich den Termin auf 23.01. verschoben - einige wollten kommen, aber letztendlich kam nur Ruth a. k. a. 00ChildofNyx00 bei Youtube, was ich ein wenig schade fand, aber letztendlich konnte ich alle total verstehen: Anna konnte günstig zu ihrer Verwandschaft nach Großbritannien reisen, die liebe Lidschattensammlerin konnte auch aus guten Gründen nicht und meine beste Freundin hatte nicht frei bekommen.
Und da war er nun, der Tag.
Ich schlurfte Viertel vor Neun mit meinem Fahrrad sichtlich genervt a Bahnhof an. Ich nehme immer die Abkürzung über den alterwürdigen, wunderschönen, Sims-3-mäßigen Friedhof unserer Stadt, der sich dank vieler Nutzer in eine Rutschpartie für Fahrradfahrer entwickelt hat. Zum Glück hatte ich meine Wanderstiefel an und konnte gefahrlos schieben ... angekommen an Bahnhof ging ich zur Info, kaufte mir ein Hessenticket, was leider die günstigste Variante war (warum gibt es kein Hessen-Single-Ticket?), holte mir bei LeCrobag, den Bahnhofsbäckern meines Vertrauens, ein Brötchen und stieg in einen Zug voller, teils sehr sehr junger und betrunkener Fußballfans ein ... und ich dachte mir, mit Lush Bag und Mango Handtasche, die ein wenig meiner Traumtasche, die es einst von Esprit gab, ähnelt: "Oh mein Gott, dieser Abschnitt meines Lebens ist total an mir vorbeigegangen ... sehen die Mädels dahinten, die gerade einen Wodka kreisen lassen nur wie 15 aus oder sind sie wirklich so jung ..."
Fortsetzung folgt ....
26. Januar 2010
Der Essence Unlimited Store .... - der Bericht Teil 1
25. Januar 2010
Hana goes Essay Teil 1: Klimasünder
So, hier ist eines meiner vielen fertigen Essays aus der Arbeit der letzten Tagen - ich hab es nochmal total umgekrempelt und weil mein Interenet doof und lahm ist, fehlt mir nur noch das Datum.
Im Rahmen der Vorlesung über Verantwortung vom … beschäftige ich mich in diesem Essay mit der Frage, ob der einzelne Autofahrer für die Verschlechterung des Klimas moralisch verantwortlich ist. Zunächst sollte man feststellen, dass es sich bei dieser Verantwortung eines einzelnen Autofahrers um eine prospektive oder retrospektive Verantwortung handelt. Ich persönlich tendiere zu prospektiv, da sich der Klimawandel zwar schon in leichten Zügen in Form von zum Beispiel vermehrten Wetterphänomenen oder dem immer schneller werdenden Abschmelzen der Polkappen zeigt, aber die Verschlechterung des Klimas an sich noch nicht in der Form erreicht ist, wie sie befürchtet. Außerdem ist der Autofahrer, der heute erst Auto fährt nicht retrospektiv verantwortlich, wenn er das nicht schon früher getan hat. Auf diese retrospektive Verantwortung komme allerdings später noch einmal zurück.
An sich würde ich sagen, dass der Mensch eine gewisse Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen hat. Auch, wenn dies ein strittiges Thema ist, ist es meiner Ansicht wichtig, dass man mit den nicht freien Gütern der Erde sparsam umgeht, damit etwas für künftige Generationen erhalten bleibt.
Außerdem trägt man als einzelner Bürger eines Staates ebenfalls eine bestimmte Verantwortung, da er Träger von Rechten und Pflichten gegenüber des Staates ist. Innerhalb der letzten Jahrzehnte wurde Umweltpolitik in vielen Staaten in Form von Gesetzen, also Ge- und Verboten, ökonomischen Anreizen und Aufklärung in den Medien und Bildungseinrichtungen betrieben. Ebenfalls ist durch das Bereitstellen von öffentlichen Verkehrsmitteln jedem Bürger die Möglichkeit gegeben, längere Strecken, die nicht mit Fahrrad oder zu Fuß in kurzer Zeit zu schaffen sind, zu fahren, was weniger schädlich für das Klima ist, da bei diesen relativ viele es nutzen und damit weniger Emissionen per Person ausgestoßen werden.
Da der einzelne Bürger, sofern er also nicht in einem Entwicklungsland lebt und von Umweltpolitik nichts weiß, über die Problematik des Klimawandels aufgeklärt ist und auch weiß, dass Autofahren einen kleinen Teil dazu beiträgt, dass das Klima sich weiter verschlechtert, hat er die Wahl, ob er seinen Teil dazu beitragen will. Als Alternative könnte er unnötige Autofahrten vermeiden, kürzere Strecken zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren oder wie bereits erwähnt öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Entscheidet er sich gegen diese Alternativen und fährt mit dem Auto, obwohl ihm die Folgen bekannt sind, trägt er absichtlich seinen kleinen Teil zur Verschlechterung des Klimas bei und kann damit auch moralisch verantwortlich gemacht werden.
Retrospektiv kann man diese Problematik allerdings auch betrachten. Erst ab Ende 70er-Jahre wurde der Erhalt der Umwelt in Staaten wie Deutschland ein größeres Thema, da man die Folgen der Umweltverschmutzung durch Autos und Industrie anhand von Phänomenen wie emissionsbedingtem Waldsterben sah. Durch die Meiden wusste von da an jeder, dass Dinge wir Auto fahren schädlich für das Klima ist. Somit hatte man seitdem die Wahl, durch die oben genannten Alternativen Emissionen einzusparen.
Dadurch, dass im Laufe der Jahrzehnte immer mehr die Folgen des Klimawandels offensichtlich wurden wie das immer schnellere Abschmelzen von Gletschern und den Polkappen oder extreme Wetterphänomene, die bislang nie so stark auftauchten und mit dem Anstieg der Temperaturen zusammenhängen, gibt es für jeden Einzelnen heute noch viel mehr Möglichkeiten, Emissionen einzusparen als nur öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Ein Beispiel wäre klimafreundlicher Strom aus Solar- oder Windenergie, den man bei einigen Anbietern inzwischen beziehen kann. Ebenso gibt es Flüge, Konzerte oder andere Produkte und Dienstleistungen, bei denen ein bestimmter Betrag an Projekte wie das Pflanzen neuer Wälder gehen.
Somit komme ich zu dem Schluss, dass sowohl prospektiv als auch retrospektiv gesehen ab Ende der 70er-Jahre jeder Autofahrer, der von der Problematik des Klimawandels wusste und ebenfalls wusste, das Autofahren einen kleinen Teil dazu beiträgt, dass sich das Klima verschlechtert, moralisch dafür verantwortlich ist. Ob eine Person sich allerdings auch selber bewusst für die Verschlechterung des Klimas verantwortlich führt, ist eine andere, schwer zu beantwortende Frage. Einerseits können diese Personen den Standpunkt haben, dass ihre Bequemlichkeit mehr Priorität hat als der Erhalt der Umwelt oder das sie aus bestimmten Gründen wie Angst vor Verspätungen öffentliche Verkehrsmittel meiden. Außerdem ist es auch möglich, dass sie sich zwar selber als moralisch verantwortlich für ihren Teil der Emissionen, aber die Industrie als weitaus mehr als Verursacher klimaschädigender Gase sehen und deshalb glauben, dass den kleinen Beitrag, den sie zur Verschlechterung des Klimas leisten, nicht viel ausmachen würde.
Im Rahmen der Vorlesung über Verantwortung vom … beschäftige ich mich in diesem Essay mit der Frage, ob der einzelne Autofahrer für die Verschlechterung des Klimas moralisch verantwortlich ist. Zunächst sollte man feststellen, dass es sich bei dieser Verantwortung eines einzelnen Autofahrers um eine prospektive oder retrospektive Verantwortung handelt. Ich persönlich tendiere zu prospektiv, da sich der Klimawandel zwar schon in leichten Zügen in Form von zum Beispiel vermehrten Wetterphänomenen oder dem immer schneller werdenden Abschmelzen der Polkappen zeigt, aber die Verschlechterung des Klimas an sich noch nicht in der Form erreicht ist, wie sie befürchtet. Außerdem ist der Autofahrer, der heute erst Auto fährt nicht retrospektiv verantwortlich, wenn er das nicht schon früher getan hat. Auf diese retrospektive Verantwortung komme allerdings später noch einmal zurück.
An sich würde ich sagen, dass der Mensch eine gewisse Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen hat. Auch, wenn dies ein strittiges Thema ist, ist es meiner Ansicht wichtig, dass man mit den nicht freien Gütern der Erde sparsam umgeht, damit etwas für künftige Generationen erhalten bleibt.
Außerdem trägt man als einzelner Bürger eines Staates ebenfalls eine bestimmte Verantwortung, da er Träger von Rechten und Pflichten gegenüber des Staates ist. Innerhalb der letzten Jahrzehnte wurde Umweltpolitik in vielen Staaten in Form von Gesetzen, also Ge- und Verboten, ökonomischen Anreizen und Aufklärung in den Medien und Bildungseinrichtungen betrieben. Ebenfalls ist durch das Bereitstellen von öffentlichen Verkehrsmitteln jedem Bürger die Möglichkeit gegeben, längere Strecken, die nicht mit Fahrrad oder zu Fuß in kurzer Zeit zu schaffen sind, zu fahren, was weniger schädlich für das Klima ist, da bei diesen relativ viele es nutzen und damit weniger Emissionen per Person ausgestoßen werden.
Da der einzelne Bürger, sofern er also nicht in einem Entwicklungsland lebt und von Umweltpolitik nichts weiß, über die Problematik des Klimawandels aufgeklärt ist und auch weiß, dass Autofahren einen kleinen Teil dazu beiträgt, dass das Klima sich weiter verschlechtert, hat er die Wahl, ob er seinen Teil dazu beitragen will. Als Alternative könnte er unnötige Autofahrten vermeiden, kürzere Strecken zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren oder wie bereits erwähnt öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Entscheidet er sich gegen diese Alternativen und fährt mit dem Auto, obwohl ihm die Folgen bekannt sind, trägt er absichtlich seinen kleinen Teil zur Verschlechterung des Klimas bei und kann damit auch moralisch verantwortlich gemacht werden.
Retrospektiv kann man diese Problematik allerdings auch betrachten. Erst ab Ende 70er-Jahre wurde der Erhalt der Umwelt in Staaten wie Deutschland ein größeres Thema, da man die Folgen der Umweltverschmutzung durch Autos und Industrie anhand von Phänomenen wie emissionsbedingtem Waldsterben sah. Durch die Meiden wusste von da an jeder, dass Dinge wir Auto fahren schädlich für das Klima ist. Somit hatte man seitdem die Wahl, durch die oben genannten Alternativen Emissionen einzusparen.
Dadurch, dass im Laufe der Jahrzehnte immer mehr die Folgen des Klimawandels offensichtlich wurden wie das immer schnellere Abschmelzen von Gletschern und den Polkappen oder extreme Wetterphänomene, die bislang nie so stark auftauchten und mit dem Anstieg der Temperaturen zusammenhängen, gibt es für jeden Einzelnen heute noch viel mehr Möglichkeiten, Emissionen einzusparen als nur öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Ein Beispiel wäre klimafreundlicher Strom aus Solar- oder Windenergie, den man bei einigen Anbietern inzwischen beziehen kann. Ebenso gibt es Flüge, Konzerte oder andere Produkte und Dienstleistungen, bei denen ein bestimmter Betrag an Projekte wie das Pflanzen neuer Wälder gehen.
Somit komme ich zu dem Schluss, dass sowohl prospektiv als auch retrospektiv gesehen ab Ende der 70er-Jahre jeder Autofahrer, der von der Problematik des Klimawandels wusste und ebenfalls wusste, das Autofahren einen kleinen Teil dazu beiträgt, dass sich das Klima verschlechtert, moralisch dafür verantwortlich ist. Ob eine Person sich allerdings auch selber bewusst für die Verschlechterung des Klimas verantwortlich führt, ist eine andere, schwer zu beantwortende Frage. Einerseits können diese Personen den Standpunkt haben, dass ihre Bequemlichkeit mehr Priorität hat als der Erhalt der Umwelt oder das sie aus bestimmten Gründen wie Angst vor Verspätungen öffentliche Verkehrsmittel meiden. Außerdem ist es auch möglich, dass sie sich zwar selber als moralisch verantwortlich für ihren Teil der Emissionen, aber die Industrie als weitaus mehr als Verursacher klimaschädigender Gase sehen und deshalb glauben, dass den kleinen Beitrag, den sie zur Verschlechterung des Klimas leisten, nicht viel ausmachen würde.
7. Januar 2010
was mich am Vampir-Hype nervt
was mich an dem Vampir-Hype nervt?
Okay, früher den 90ern war es noch einfach - da gab es die genialen Klassiker an Vampirfilmen und den absoluten Vampirfilm "Interview mit einem Vampir"!!
Lestard war wirklich noch böse und ich kenne viele, die Twilight genau deswegen nicht mögen, weil Stephanie Meyer ihrer Meinung nach in Edward einen billigen Abklatsch von Louis erfunden hat ...
Twilight, okay - ich mag die Storyline und am besten gefällt mir das dritte Buch - das ist irgendwie am interessantesten für mich gewesen. Das vierte war dann so richtig enttäuschend, aber ihr ahnt schon, warum.
Zu Lesen war es alledings für mich sehr schweirig, weil ich persönlich Autoren mit blumigen Schreibstil bevorzuge ... und da Twilight für die breite, jungpubertierenden Massen geschrieben ist, ist da ja so gar nichts blumiges zu finden.
Zumindest meiner Ansicht nach.
Bei einigen Satzkonstruktionen oder bestimmter Wortwahl bogen sich meine Fßägel hoch ... igitt, igitt.
Dagegen sind lustige Wortspiele von mir, die ich, wenn mir langweilig ist, während Vorlesungen schreibe, lyrischer:
"Im Mondschein scheint ein Mann zu stehen, wie es schein. Doch trügt der Schein? Scheinbar trägt der Mann, nur spärlich bekleidet, zitternd und nass auf dem Bootsteg bekauert, keinen Heiligenschein. Scheinwerfer scheinen von einem Helikopter herunter, direkt auf diesen Mann. Der ganze Wald erzittert vom knatternden Lärm der Propeller.
Der Anschein, dass der im Mondschein scheinende Mann keinen Heiligenschein trägt, ist scheinbar nicht ungebegründet, doch was er in den trüben Tiefen des Bergsees versenkt hat, bleibt jeglichem Scheinwerfer verborgen."
Ich weiß, Langeweile ...
Was aber nun wirklich nervt, ist der ganze Vampirhype, der losbricht.
Es bleibt ja nicht bei Twilight und True Blood (letzteres finde ich übrigens cooler). Jetzt kommen noch Vampire Dairies, Mitternachtszirkus - selbst Timbaland schwimmt mit dem Mystikstrom ... wo wird das enden?
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