Willkommen auf Blumen im Nirgendwo! Viel Spaß beim Lesen dieses Blogs! Bei Fragen, Anregungen, Kritik oder Artikelwünschen kannst du gerne einen Kommentar hinterlassen. Blognews vom 27.01.2014: +++ Gesichtet im Januar: Essence Kalinka Beauty Limited Edition überraschend gut, Essence Ice Ice Baby Limited Edition, Catrice Cremé Fresh LE und Alverde Vintage Rose LE leider eher enttäuschend +++ Bald neue Blogposts zu MAC und Kosmetik Kosmo Pinseln von Sid/QueenofEvilness +++ Neue Blogposts von Co-Bloggerin Innocence +++ Hanas Mutti stellt ihre Lieblingsprodukte von Lakshmi und Dr. Hauschka vor

29. September 2009

Indian Summer + Look











Die Produktliste:

  • Alverde Camouflage
  • Manhattan Kompaktpuder in 02 sable
  • Essence Creamylicious Lidschatten in 03 chocolate shake als Augenbrauenpuder (LE)

  • Essence 2 in 1 Mineral Compact Blush in 03 bronzing star als Contouring Blush
  • Essence Creamylicious Bronzer als Rouge (LE)
  • Manhattan Eyeshadow Base
  • Manhattan Eyeliner in weiß
  • Nyx Pearl Mania Pigment in oro
  • Manhattan Lidschatten Duo in brown temptation
  • Essence Creamylicious Lidschatten in 03 chocolate shake
  • Bare Minerals Eyeliner in tiger eye (leider nur bei Sephora erhältlich)
  • Catrice Allround Mascara

  • P2 Lippenstift in 091 delicate tea

Getestet: Die Creamylicious LE von Essence











Nicht umsonst sagen viele, dass die Creamylicious ihrer Meinung nach eine der besten limitierten Editionen ist, die Essence jemals heraus gebracht hat. Auch ich vertrete insgesamt diese Meinung.
(unten übrigens ist die Geschichte, wie ich wirklich an all die Sachen kam - mein Freund ist daran nicht ganz unschuldig ;) )



Der Bronzer:

Der Vorschau/Umsetzung/erster Eindruck:
Hat man sich auf der Essence-Website oder Pink Melon die Pressefotos dieses Produkts vorab angeschaut, erwartete man sich von dem Bronzer nicht viel und vor allen Dingen nicht, dass er zumindest vom äußerlichen Erscheinungsbild einem Mineralized Skinfinish, kurz MSF von MAC so ähnelt. Außerdem hatte Mel in ihrer eigenen Review zu diesem Bronzer recht, dass man im ersten Moment etwas geschockt war, weil der Bronzer nicht gerade wie angekündigter "frisch zubereiteter Milchkaffee" aussah.

Verpackung, Preis und Menge:

Das Döschen im schlichten, schwarzen Design mit transparentem Sichtfenster enthält eine goldene mit beigen Adern durchsetzte, gebackene Masse und birgt 7 Gramm. Auch der Druckmechanismus, den ich bislang nur von Catrice Lidschatten kannte, überzeugt mich, da man nicht seine Nägel leiden lassen muss, wenn das Ding sich mal wieder mit den Fingern allein nicht öffnen lässt - sowas ist für mich wichtig, da mein Zweitname Tollpatsch ist.
Wer sich also mit der Farbe als Bronzer, Rouge oder auch als Lidschatten anfreunden kann, bekommt sehr viel Leistung für 3,45 Euro. Wenn ihr allerdings Freunde eines rundum matten Finishs seid, solltet ihr um dieses Produkt einen weiten Bogen machen - aber wozu gibt es denn inzwischen die Tester?

Geruch:
Dieses Produkt ist das einzige, dass ich mir von dieser LE gekauft habe und bei dem mir dann der ungewöhnliche und vielleicht für einige leicht abschreckende Duft aufgefallen ist. Obwohl er eigentlich die schöne Bezeichnung „coffee cream“ hat, riecht er nach Oma-Rosenduft statt nach Kaffee oder so, wie man es eigentlich erwartet. Aber ich persönlich finde den Duft nicht unangenehm, schönere Duftnuancen gibt es allerdings auch.

Meine Meinung zu dem Produkt:
Ob er nur einem MFS auch vom Finish auf der Haut her oder Sonstigem ähnelt, weiß ich leider nicht und ich möchte mir auch nicht anmaßen, es zu behaupten oder zu bestreiten, da ich leider bis jetzt nur zweimal probeweise ein Mineralized Skinfinish auf der Haut trug.
Magi hatte in einem ihrer Videos kürzlich gesagt, dass ihr dieser Bronzer überhaupt nicht gefiele, weil die Farbe überhaupt nicht gut an ihr aussehe. Andere bemängelten, dass er zu sehr glitzere und diese Glitzer- und Schimmerpartikel viel zu grob und auffällig seien.
Meine persönlich Meinung des Bronzers ist gar nicht sooo schlecht, aber als Bronzer benutze ich ihn nicht, sondern eher als Rouge auf den Wangen passend zu meinen leicht schimmernden 2 in 1 Mineral Compact Blush in der Farbe Bronzing Star, den ich zum Konturieren benutze. Als Rouge wirkt er bei mir gut verblendet schön natürlich an mir, aber ich denke, dass dies auch eine Sache des individuellen Hauttyps und der eigenen Hautfarbe bzw. des Bräunungsgrades ist.
Als Lidschatten könnte man ihn ebenfalls benutzen, da er auf einer Lidschattenbasis aufgetragen ein ziemlich gut pigmentiertes Gold ergibt. Allerdings bevorzuge ich persönlich als wirklich gut pigmentiertes Gold auf dem Auge das Pigment in der Nuance „Oro“ von NYX benutze. Wer dieses aber nicht hat und auch keinen anderen goldenen Lidschatten besitzt wie zum Beispiel den Einzellidschatten aus dem festen Soriment von Manhattan, wird in diesen Bronzer einen mulifunktionalen Freund finden.

Fazit:
Ob der Bronzer wirklich ein guter Bronzer ist? Ich weiß es nicht! Ich zweckentfremde ihn und bin somit mit dem Preis-/Leistungsverhältnis sehr zufrieden und will nicht meckern, da das Geld ja nicht rausgeworfen wurde, sondern der Bronzer für mich Rouge und auch im Notfall Lidschatten zugleich ist.




Die Lidschatten:
Vorschau-/Umsetzung/erster Eindruck:
Da diese limitierte Edition von Essence „Creamylicious“ hieß, hatten die meisten wohl auch eher wie ich an Cremelidschatten gedacht, aber heraus kamen doch Puderlidschatten. Schon in der Vorschau sah man das MAC-ähnliche Verpackungsdesign, bemerkte aber sofort im Laden, dass diese Lidschatten um einiges größer als ihre kleinen MAC-Brüder sind. Heraus kamen vier in den Farben
iced chai latte, ein Beige,
coffee cream, ein Hellbraun,
chocolate shake, ein dunkles Braun
und wild berry sorbet, ein Bordeaux-Ton.
Alle Lidschatten machten für mich als Swatches im Laden einen guten Eindruck. Nur coffee cream machte auf mich einen schwach pigmentierten Eindruck, weshalb ich ihn mir erst einmal nicht kaufte.

Verpackung, Preis und Menge:
Für je 1,95 Euro gibt es 3 Gramm Lidschatten – also mehr als bei einem MAC-Lidschatten, obwohl die Verpackung sehr an diese erinnert. Allerdings muss man den Lidschatten lassen, dass ihnen die schlichte, schwarze Plastikverpackung gut steht und das man nicht wie bei älteren Essence Lidschatten aus dem regulären Sortiment einen leichten Drang verspürt, sich mal mit dem Thema Depotten zu beschäftigen – oder ging es nur mir so?
Als einziger Punkt istschade, dass der praktische Druckmechanismus wie bei dem Bronzer oder auch bei Catrice Lidschatten weggelassen wurde - also nicht umbedingt mit frisch lackierten Fingernägeln öffnen (wie ich ... *heul*)!

Meine Meinung zu dem Produkt:
Wie oben schon erwähnt habe ich mich sofort in den relativ gut verwendbaren Töne Beige (iced chai latte) und das Dunkelbraun (chocolate shake) verliebt. Wie alle der 4 Lidschatten sind sie mit einigen nicht allzu großen Glitzerpartikeln in silber durchzogen, die je nach Person und Lichtverhältnissen nur wenig bis gar nicht auffallen. Ansonsten sind sie matt und haben eine sehr gute Textur, die sich einfach verblenden lässt.
Das Beige kann nicht nur gut als Highlighter unter den Brauenbogen und in den Augeninnenwinkeln, sondern auch als Grundlidschattenfarbe auf dem beweglichen Lid. Das dunkle Braun benutze ich nicht nur im Außenwinkel und als Grundlidschattenfarbe bei braunschwarzen Smokey Eyes, sondern auch gerne als Augenbrauenpuder bei mir, weil dieser gut zu meiner Haarfarbe passt und sehr natürlich an mir aussieht.
Das Hellbraun (coffee cream) ist ebenfalls eine sehr alltagstaugliche Farbe, die man gut mit den anderen Tönen kombinieren kann. Allerdings benutze ich sie nur auf dem beweglichen Lid als Grundfarbe. Das Bordeaux ist zwar ein sehr gut gelungener Farbton, aber leider genauso wie das Hellbraun nicht so vielseitig zu verwenden, da man bei solchen Farbtönen sehr aufpassen muss, damit es nicht nach einem blauen Auge aussieht. Trotzdem ist er die 1,95 Euro wert.
Fazit:
Auch, wenn zwei der Farben vielseitiger einsetzbar sind als die anderen beiden, kann man für 1,95 Euro pro Stück nichts sagen. Vor allen Dingen für die, die noch nicht so viele Lidschatten besitzen, sind diese Lidschatten eine gute Investition, da sie auf einer Lidschattenbasis aufgetragen den ganzen Tag halten und alle vier zusammen ein gutes, alltagstauglich Spektrum an Augen-Makeup-Farben für Herbst und Winter bilden.




Die Nagellacke: (leider ohne Fotos, die folgen nach meinem Umzug)

Vorschau-/Umsetzung/erster Eindruck:
Die länglichen Runden Fläschen schauten ja schon auf den Pressebildern schick aus, aber da man bei den Farben nie so genau im Voraus Bescheid weiß, ob sie auch wirklich so aussehen wie auf den Fotos, machte ich mir lieber erst ein Bild, als ich sie leibhaftig vor mir sah. An dem Nagellack in einer Vollmilchschokoladenfarbe war ich schon im Voraus etwas interessiert, aber in echt haute die Farbe mich um, weil sie der perfekte hellere Braunton für diese Saison ist und zu allen Farben bei der Kleidung passt, was man ja nicht unbedingt von einigen Pink- oder Rottönen als Nagellackfarben behaupten kann.
Die anderen Farben sprachen mich auf den ersten Preview-Blick hin nicht besonders an, aber an dem Himbeerfarbton war ich schon interessiert. Letztendlich war Maras Videoreview über diesen Nagellack und die restliche ihrer Creamylicious Review dafür verantwortlich, dass ich mir diesen Nagellack mal genauer angucken wollte. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Verpackung, Preis und Menge:
Für 1,75 Euro bekommt man ein kleines, zylinderförmiges Fläschen in schlichtem Design und relativ genauen Pinselapplikator mit 8 (?) ml Inhalt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also für diese vier Herbsttöne absolut in Ordnung.

Meine Meinung zu dem Produkt:

Bei den Nagellacken ist diesmal für jeden was dabei – der Vamp ist mit einem dunklen Violett bedacht, wozu es ja auch einen passenden Lipgloss gibt, die eher puristisch veranlagten Menschen belassen es bei dem Beige auf dem Nägeln.
Ich persönlich habe allerdings Vollmilchschokolade und Himbeer kennen und lieben gelernt – beide Nagellacke halten mit Über- und Unterlack (Überlack Beyu, Unterlack p2 oder Rival de Loop) 5 bis 7 Tage und schon eine Farbschicht reicht aus.
Einzig ist negativ wie schon im Video erwähnt zu nennen, dass sich einige mit einem braunen Farbton auf den Nägeln nicht anfreunden konnten.

Fazit:
1,75 Euro für einen Nagellack ist nicht unbedingt ein Vermögen und wer eine oder mehrere dieser Farben mag, sollte sie sich zulegen, solange es sie noch gibt – sie werden euch nicht enttäuschen!



Gesamtfazit:
Als ich irgendwann diesen Sommer den Previewbericht zu dieser Limited Edition sah, brach ich nicht unbedingt in einen Freudentaumel aus. Zu sehr saß noch die Enttäuschung über die Down on the Beach LE, die nur ein wenig mit der Summer of Love wieder gut gemacht wurde.
Bei dieser Limited Edition haben sie allerdings ein echtes Ass aus dem Ärmel gezogen – sie passt super zu den derzeitigen Trends, der Jahreszeit, dem Lebensgefühl des Herbstes. Nicht nur Beautyjunkies kamen hier auf ihre Kosten, sondern auch Normalsterbliche.
Weiter so mit den Limited Editions, Essence – und wenn ich auch bald eine so gute Review über Bestandteile des neuen Sortiments machen kann, wäre das umso toller ;)







Die Geschichte dazu:
Als ich zum ersten Mal die Creamylicious LE (LE ist die Abkürzung für Limited Edition) in der Mittelkonsole des kleinstädtischen Marktkaufs sah, war ich gleichzeitig fasziniert und entsetzt. Faszinierend erschien es mir, das Essence bei diesen limitierten Produkten wirklich ausnahmslos meinen Geschmack getroffen haben – die Lipglosse, Eyeliner und zwei der Nagellacke habe ich zwar verschmäht, aber das lag z. B. bei den Nagellacken daran, dass der violette Ton, wild berry sorbet, nicht so mein Fall war – warum sollte ich also einen Nagellack kaufen, den ich nicht trage? Der beige Ton mit Goldpigmenten, iced chai latte, sah hingegen einem schon in meiner Sammlung vorhandenen Nagellack sehr ähnlich.

Die Lipglosse hatten auch drei schöne Farbtöne, aber ich hielt es einfach nicht für nötig, sie mir zu kaufen, weil ich eigentlich nicht so der Lipglosstyp bin und wenn, dann eher transparenter oder etwas wie die Dazzleglasse von MAC, die man sowohl allein als auch super mit Lippenstift tragen kann.

Bei Kajalen hatte ich mein Auge im Voraus schon eher auf die Catrice Violett Passion und die darauffolgende LE von Essence, Made with Love, geworfen. Diese Eyeliner waren wahrscheinlich kaum anders als die dieser limitierten Produktreihe, aber dafür ausgestattet mit einem wundervollen hellgelben Puschel an der Stiftkappe – ein grandioser Blickfänger und notfalls auch zum schnellen Staubwischen des kleinen Schmuckkästchens tauglich.

Aber nachdem, was ich verschmäht habe, kommen nun meine erbeuteten Glanzstücke – es war ja leider nicht wenig. In dieser IhrPlatz-Filiale glänzte der Bronzer leider noch mit Abwesenheit, was mich rückblickend betrachtet eher erstaunt. Ich tatschte trotzdem intuitiv als erstes in den dazugehörigen Tester und war begeistert. Natürlich hoffte ich, dass er im anderen IhrPlatz ein paar Kilometer weiter noch nicht ausverkauft war.
Danach kamen die Lidschatten-Tester dran. Sofort gefielen mir das Beige und das dunkle Braun, während mich das Hellbraun auf der Hand so ganz ohne Lidschattenbasis ziemlich enttäuschte. Bei dem Bordeaux war ich mir noch nicht sicher, da ich diese Farbtöne immer sehr gefährlich fand. Also nahm ich letztendlich diese beiden hübschen Lidschatten mit.
Bei den Nagellacken entschied ich mich relativ schnell für den Himbeer- und Vollmilchschokoladenton – beides waren perfekte Herbsttöne und genau die Art Nagellackfarben, die ich gerne trage und auch aufbrauche, sofern sie nicht gerade sehr schlechte Qualität haben.

Eine Stunde später in der anderen Fiale waren die ganzen Lidschatten schon ausverkauft, aber die Bronzer noch unberührt, also Glück für mich! Ich schnappte mir einen und verschwand zur Kasse.

Und wie ich jetzt noch an die anderen beiden Lidschatten kam? Abends bereute ich meine Entscheidung, die beiden anderen Lidschatten zu verschmähen und erzählte das meinem Freund – der hat sie mir gekauft (total lieb von ihm!), weil er die beiden Farben auch sehr schön fand.

Ein Look mit allen 4 Lidschattenfarben folgt übrigens noch!

Politische Schockstarre

Guten Morgen euch allen!
Es ist zwar schon Dienstag, aber der Schock über das politische Wahlkampfende des vergangenen Sonntagabends sitzt bei mir noch tief.
Ungelogen, es war wirklich ein langweiliger Wahlkampf – der eine versprach mehr, der andere weniger, der eine flunkerte mehr, der andere blieb realistisch. Letztendlich klang aber alles gleich, weil plötzlich alle den Drang zu haben scheinen, einen auf sozial machen zu wollen oder zumindest auf ihren Plakaten so tun, obwohl im Wahlkampfprogramm in und zwischen den Zeilen ganz andere Schweinereien zu lesen ist.

Erschreckend war für mich eher, dass die Wahlbeteiligung so niedrig wie noch nie war. Wir haben eine bis jetzt noch ungekannte Krise erlebt und die meisten scheinen darauf mit Politikverdrossenheit zu reagieren. Das Ergebnis ist mir letztendlich egal, weil man es ja schon voraus ahnte, aber warum gehen die Leute nicht wählen und meckern darum?
Im Fernsehen gab es unzählige Kampagnen und Werbesspots dafür, wählen zu gehen. Auch im Internet kam man kaum an politischen Diskussionen und Wahlkampfwerbung vorbei, wenn man kurz bei Youtube oder Studivz vorbeigucken wollte.

Und trotzdem: So wenig Wähler!
Warum?
Hatten sie keine Lust?
War ihn der Ganz zur Urne zu umständlich?
Hatten sie andere Dinge zu erledigen?
Ward ihr einst politisch engagiert und wurdet von eurer Partei bitter enttäuscht?
Oder lag es doch daran, dass alle die gleichen Versprechen machten?

Ich möchte einfach wissen, was euch, liebe Nichtwähler, zu eurer Entscheidung, sich mit seiner Stimme zu enthalten, bewegt hat.
Schließlich haben nicht so viele Länder dieser Welt die grandiose Chance wie wir Deutsche, bei der Bundestagswahl mitzubestimmen, welcher Kandidatat eurer Region diese im Bundestag vertreten darf und indirekt durch seine zwei Stimmen zu entscheiden, wer Bundeskanzler wird.

Wenn ihr nicht wählen ward, ist das okay – ich werde nicht mit dem Finger auf euch zeigen. Ich selber kenne leider 3 Nichtwähler persönlich. Der erste ein Arbeitsloser, der mal Mitglied bei der SPD war und sich nun dank Hartz 4 sich den Parteimitgliedschaftsbeitrag nicht mehr leisten kann und somit sein Interesse an Politik hat und dann noch zwei junge Frauen, die wohl zwei oder drei Jahre älter als ich sind und beide denselben Grund hatten: Beide waren übers Wochenende zu ihren Freunden und keine Lust hatten, 30 oder beziehungsweise 120 Kilometer zu fahren, um ihre 2 Kreuze zu machen. Das sie zu faul oder zu vergesslich waren, um Briefwahl zu machen, ist wohl eher eine andere Sache, denn ich denke, dass man schon ein paar Wochen im Voraus weiß, dass man nicht am Wahltag zuhause ist, wenn man grundsätzlich jedes Wochenende zu seinem Freund fährt.

Letztendlich ich jeder selbst dafür verantwortlich, ob er wählen geht oder nicht.
Aber eins sag ich euch: Wer sich bei der Entscheidung mit seiner Stimme enthält, sollte nicht rummotzen, wenn das Ergebnis nicht so ausfällt, wie er oder sie es sich wünscht.
Man hätte ja schließlich mit zwei einfachen Kreuzen ein wenig zur Entscheidung beitragen können.

Ich kann sagen, dass ich alles in meiner Macht stehende als Wähler getan habe, weil ich wählen war und mich vorab informiert über die Wahlprogramme der einzelnen Parteien informiert habe.

27. September 2009

Schminken extrem: Das Auto

Mein Fazit als erstes: Das Auto im Test ist im Vergleich zu Bad oder Schminktisch natürlich ein Griff ins Klo! Dieses Experiment mit allem Drum und Dran war halt nur ein Experiment und ist für mich eine einmalige Sache ;)



Da ich mal in einem einigermaßen passablen Auto fuhr und mich dort einigermaßen gut Schminken konnte, habe ich das Experiment "Schminken komplett auf der Autobahn" gewagt und es mit der Webcam, die gleichzeitig als Spiegel agierte, aufgezeichnet.
Eyeliner würde ich in einer solchen Situation zwar nicht empfehlen und auch bei der Mascara vorsichtig sein, aber ansonste glückte das Experiment trotz zweier Baustellen.

(bis jetzt hatte ich nur einmal ein besseres Ergebnis, als ich von einer Bekannten in einem Mercedes mit genommen wurde und mich auf dem Beifahrersitz problemlos schminken konnte - selbst der Flüssigeyeliner ging in dem Wagen!)

Allerdings hab ich Döspaddel dank zuendegegangenen Kosmetiksmord jegliches Lippenprodukt bis auf Labello vergessen - dafür fand später an diesem Tag noch ein p2 Lippenstift in delicate tea zu mir ;)

Liebe Grüße an euch und einen schönen Sonntagabend wünsche ich euch,
eure Hana



Produktliste:

Alverde Camouflage
Yria Parfümiertes Kompaktpuder (kann nur davon abraten, hier ein Bild des Puders, dass nach einigen Stunden echt eklig auf der Haut aussieht:)

Essence Creamylicious Lidschatten in chocolate shake als Augenbrauenpuder
Essence Lash&Brow Gel

p2 Universe Eyeshadow in Forbidden Venus als Highlighter
Essence 2 in 1 Mineral Compact Blush in bronzig star als Contouring Blush
Essence Creamylicious Bronzer als Rouge

Manhattan Eyeshadow Base
Manhattan Eyeliner in weiß
p2 Universe Eyeshadow in forbidden venus
MAC Lidschatten in poison pen (leider wurde der aus dem Sortiment genommen, aber da Violett derzeit im Trend ist, wird man auch in Sachen rauchiges Violett derzeit sicher in der Drogerie fündig)
Essence Creamylicious Lidschatten in Chocolate Shake
Maybelline Jade Collosal Mascara in schwarz

Bebe Vanilla Shine Lippenbalsam

26. September 2009

Musikeckchen #02: Mein Freund und seine Obsession

Kennt ihr das?
Männer und Frauen sind von Grund auf verschieden.
Männer zocken venetzt Counter Strike, Mädels sitzen zusammen an einem Laptop und bauen sich ein schickes Haus für ihre durchgestylten Sims.
Männer gucken Formel 1 oder Länderspiele, während Frauen das Internet nach Reviews der neusten sogenannten Wundermascara durchforsten oder sich übers Internet die neuste Mode von H&M angucken, um zu entscheiden, ob man nächste Woche dort vorbeischauen sollte.

So ist das auch bei Musik: Männer wollen etwas Kraftvolles, kurz gesagt männliches, während es für Frauen einfach primär auf irgendeine Art und Weise wohlgeformt klingen muss.

Alles Vorurteile, sagt ihr jetzt und ich sage euch: Da habt ihr Recht! Mein Freund ist da anders.

Ich höre eher diese Mainstramkacke, aber hasse HASSE HASSE Elektroscheiß - der Gesang sollte aber schon harmonisch und die Instrumente sollten schon selbst gespielt werden. Also hier ein bisschen Indie von Kaiser Chiefs über Artic Monkeys bis hin zu Mando Diao (und auch den kleinen Bruder Sugar Plum Fairy), hier ein paar Lieder von Rihanna oder The Ting Tings und nicht zu vergessen die Helden der Kindheit wie Die Ärzte und Die Toten Hosen. Aber auch Paramore, Linkin Park, Metallica und alles anderem, was nach echter selbstgemachter Musik klingt, bin ich nicht abgeneigt. Selbst Schandmaul finde ich irgendwie niedlich, weil ihre Lieder wie kleine Märchenstunden sind.

In diesem Punkt sind sich also mein Freund und ich einig.
Aber wenn man mich einen Schmink-Guru nennen würde, wäre mein Freund wohl mehr als wohlverdient vom Hobby her ein Musiktheorie-Guru. Sein Wissen könnte wohl ganze Lexica über Musik füllen, da er sich in fast der ganzen Bandbreite der Musik auskennt. Zumindest in den Gebieten, in denen er sich interessiert. Er kann genauso Tipps zu gutem Dance und Trance geben als auch zum absolut non-mainstreamigen Deathmetal.

So findet er auch viele Sympathiesanten wie beispielsweise auch Mindi, der ja in der absolut nicht mainstreamigen Metalszene zuhause ist. Ich kann dieser Musik leider trotz teils klassischer musikalischer Stilmittel und pompöser Instrumentalmusik nicht viel abgewinnen, da ich Gegrunze als umsypathisch empfinde. Aber dazu schreib ich am besten ein anderes Mal ...

Fakt ist, dass mein Freund einer der wenigen Menschen ist, der wirklich Ahnung von der Musik hat, die er mag. So weiß er zwar nicht die Biographien aller diese Bandmitglieder auswendig, was ja schon mehr als nur fanatischwäre, aber kennt sie zumindest je nachdem, wie oft er sie hört, einzeln beim Namen und weiß bei seinen absoluten Lieblingen natürlich noch mehr wie beispielsweise, dass James Headfield von Metallica nicht nur ein ausgezeichneter Gitarrist und Sänger ist, sondern auch gradios das Schlagzeugen beherrscht. Ebenso kennt er bei seinen Lieblingsbands alle Nebenprojekte der einzelnen Bandmitglieder und ist immer ganz hibbelig, wenn ein neues viel versprechendes Nebenprojekt angekündigt wird wie jüngst Dead by Sunrise des Linkin Park-Sängers Chester.

Und das Chester jetzt mit seiner meiner Meinung nach absolut göttlichen Stimme ein Nebenprojekt startet, finde ich natürlich auch klasse - ohne meinen herzallerlibsten Musiktheorie-Guru hätte ich das wahrscheinlich nie erfahren =)


Musikeckchen #01: Der Dorfdisko-Kosmos

Ich gebe es offen zu: Wenn ich die Wahl zwischen einem kuscheligen DVD- bzw. Wii-Abend und einem Besuch unserer Dorfdisco JTP habe, wähle ich ganz klar den Couchpatatoe-Samstag. Das natürlich nicht nur, weil ich das Hullahoop-Spiel auf dem Wii-Balancebord liebe, sondern auch, weil ich mit dem JTP seit ich 17 bin eher schlechte Erinnerungen verbinde.

Ich habe dort mit 16 meinen Freund kennengelernt, als ich das erste Mal dort war - da war alles noch neu für mich und ich hatte eine rosarote Brille auf. Damals gab es auch noch den Rockkeller, ein kleiner länglicher Keller am Rande der Main mit Bar, wo es Wodka Energy immer für 1 Euro oder 1,50 Euro gab. Dieser wurde aber leider schon bald wegen einer Prügelei geschlossen. Zwar bot das neu eröffnete Plaza, eine mediteran und schön offen wirkende Cocktail Area ähnlich gemütliche Sitzgelegenheiten, aber da dieser Bereich zwischen Gaderobe und offiziellen Eingang ist, nerven ein wenig die Menschenmassen an volleren Tagen oder auch sonst das Hin und Her der meisten.

Ehrlich gesagt: Ich glaube, ich bin zu alt für das JTP. Ich habe inzwischen wundervolle Irish Pubs in Düsseldorf gesehen, war im Soda in Berlin gegenüber des Kesselhauses, was absolut toll war und habe auch viele andere Cocktailbars wie zum Beispiel in Friedrichswalde von innen gesehen. Und auch Göttingen, wo ich demnächst studiere, bietet weitaus mehr als die inzwischen mehr oder weniger verhasste Dorfdisko.

Woran es liegt? Ich bin nicht mehr 16, sondern 20 - ch habe genug anderes gesehen und habe auch nicht mehr den Drang, nur zur Diskothek zu gehen, weil ich alt genug dazu bin. Einen Freund habe ich auch, also muss ich nicht auf Männerjagd (und selbst wenn ich solo wäre, wäre in einem Etablisment wie diesem ein Prachtexemplar von Mann ein Ausnahmefall). Und die Musik dort ist auch nicht gerade berauschend - es sind weder super Lounge- noch Dancetracks von Tiesto oder Armin van Buuren dort zu hören. Und ich rede nicht von Vocal Dance wie The Disco Boys und Cascada - das wir schließlich auf jedem Schützenfest gespielt.
Wenn ich es mit dem Worten meines Freundes sagen darf: "Da läuft halt diese Kindermukke - alles, was grad auf der neuen Bravo Hits zu hören ist."
Irgendwie hat er recht, denn die DJs dort erscheinen eher, als würden sie eine Winamp Playlist aus dieser CD erstellen, die sie immer wieder runterleiern und nicht, als würden sie wirklich auflegen.

Das Publikum ist auch inzwischen leider nicht mehr ganz unsere Altersklasse. Erinnere ich mich an die letzten Besuche, habe ich vor allen Dingen drei Bilder vorm Auge:
Einmal die schon etwas älteren Partylöwen ab 20, die meist in Horden ab 4 bis 5 Personen auftreten und an ihren bunten Hawaiihemden zu erkennen sind, die mehr oder weniger gut die über Jahre angetrunkene Bier- und Whiskeywampe kaschieren sollen. Diese Typen sind zwar in meiner altersklasse, aber schon bei der Ankunft vor dem JTP dank Vorglühen nicht mehr umgänglich.
Als zweites wären da noch die hippen, schlaksigen Jungs mit Palituch, H&M-T-Shirt mit V-Auschnitt, Chucks, Röhrenjeans und kunstvoll gegelten Haar - diese Jungs sind allerdings meist 2 oder Jahre jünger als ich und durch die Tonnen an Haargel wären sie auch nicht umbedingt mein Fall.
Sonst laufen an Männern halt noch ein paar Hiphopper rum, die in dieser Diskothek die Baggies leider zuhause lassen müssen und die Typen, die halt einfach in Jeans und gestreiften Poloshirt oder weißen bzw. schwarzen Hemd dort hingehen und dadurch nicht weiter in der Masse auffallen.
Dasselbe gilt für die Mädels, da kommen einige auch ziemlich Casual.
Aber auffallen tuen vor allen Dingen die Massen an 16jährigen Frischlingen in meist schwarzen, kurzen Glitzerfummeln von Orsay, Pimpkie oder Tally Weijl, deren Haare meistens blondiert oder je nach Trend gefärbt sind. Ich habe nichts gegen sie, aber mit der Zeit langweilt es einem, im Plaza an seinem Ipanema zu schlürfen und immer wieder und wieder dieselben Mädels hin- und herstöckeln zu sehen.

Warum ich zur Hiphoparea und dem Swing, wo ältere Sachen und dieser Malle-Kram gespielt werden. In der einen Area gab es schon einige körperliche Übergriffe, in der anderen wird geraucht. Also keine Orte, an denen ich mich freiwillig aufhalten würde.

Alles in allem ist das JTP wie die niedlichen violetten Stiefel in Größe 36, aus denen ich schon lange rausgewachsen bin. Zum JTP kann man zur alle paar Monate, wenn mal die Nacht stattfindet, an der Rock gespielt wird und man unter Seinesgleichem ab 18 ist. Das in einem solchen Gefilde natürlich jeder jeden kennt, muss ich wohl nicht mehr erwähnen ;)

Mein Rat und Fazit im Allgemeinen:
Seid vorsichtig bei der Diskothekenwahl und guckt euch lieber mal die Nachtschwärmerbilder der letzten Parties an, bevor ihr doch in einer absolut nicht eurem altersgemäßen Disco wiederfindet - dafür ist das schließlich das Internet gemacht.
Und falls ihr zu alt für eure Stammdisco seid, müsst ihr einfach lernen, loszulassen. Es gibt schließlich die richtige Party-Location für jeden - und bei mir ist das heute die Wii-Party mit 10 Leuten in einem Wohnzimmer mit großen HD-Flachbildschirm. Zwar nicht die rauschendste, aber auf jeden Fall eine sehr lustige Party, wenn man sieht, wie gestandende und leicht beschwipste Männer versuchen, 10 Minuten lang virtuell zu Joggen und dabei fast draufgehen.

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